12 Meter ohne Kopf | Produktion: Deutschland 2009 | Dauer: 90 Minuten | Besucher: 2650
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 10.12.2009
Genres: Historienfilm, Biographie
Bewertungen: a.g.wells: 1.0
Kurzkritik
„12 Meter ohne Kopf“
Der Titel führt auf eine Legende zurück, nach der soll Störtebeker vom Bürgermeister der Hansestadt Kersten Miles gestattet worden sein, dass all jene Männer überleben durften, an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeizugehen vermochte. Aber das kommt im Film gar nicht vor. Außerdem soll der Bürgermeister sein Versprechen nicht gehalten haben. Überhaupt hat die Geschichtsforschung über diesen Seeräuber nicht viel herausgefunden. Es kursieren mehrere „Wahrheiten“ darüber.
Diese letzte filmische Wahrheit beginnt mit der Enthauptung des Seeräubers im Jahre 1401 in Hamburg. Der Rest des Films ist dann reine Fantasie.
Spaß, Chaos und Krawall gehörten bei den Piraten Klaus Störtebeker (Ronald Zehrfeld) und Gödeke Michels (Matthias Schweighöfer) lange Zeit zum guten Ton. Durch unzählige Beutezüge auf Nord- und Ostsee hat sich Störtebeker einen Ruf als Rebell und Revoluzzer gemacht und für seine treue Truppe von Seeräubern ist er eine lebende Legende.
Doch im ständigen Kampf mit den verhassten „Pfeffersäcken“ der Hanse haben sich die einst unbezwingbaren Freibeuter und ihre verwegene Mannschaft aufgerieben. Als Störtebeker bei einer Kaperschlacht schwer verletzt wird, beginnt sich der legendäre Pirat zu fragen, ob dieses Leben noch eine Zukunft hat. Als er sich dann noch in die hübsche und beherzte Bille (Franziska Wulf) verliebt, die ihn von einem ruhigen Leben an Land träumen lässt, stellt sich die Frage:
Was nun Störtebeker? Guerilla oder Gemüsebauer? Streit mit Michels, dem flammenden Vollblut-Piraten, ist so unausweichlich. Erst der Fund einer geheimnisvollen Wunderwaffe hebt die Stimmung und schweißt die Freunde wieder zusammen – aber die Hanse hat auch aufgerüstet und die finale Schlacht naht…
Die Bilder von diesem gequirlten Schwachsinn sind so langweilig in Szene gesetzt, dass man sich hinterher fragt – soll man darüber überhaupt eine Zeile verlieren. Ich tue es aber trotzdem, um zu verhindern, dass sich bloß niemand diese Seeräuberpistole anschaut.
90 Minuten – 2500 Meter ohne Kopf.
Ab 10. Dezember 2009 im KINO.
Der Titel führt auf eine Legende zurück, nach der soll Störtebeker vom Bürgermeister der Hansestadt Kersten Miles gestattet worden sein, dass all jene Männer überleben durften, an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeizugehen vermochte. Aber das kommt im Film gar nicht vor. Außerdem soll der Bürgermeister sein Versprechen nicht gehalten haben. Überhaupt hat die Geschichtsforschung über diesen Seeräuber nicht viel herausgefunden. Es kursieren mehrere „Wahrheiten“ darüber.
Diese letzte filmische Wahrheit beginnt mit der Enthauptung des Seeräubers im Jahre 1401 in Hamburg. Der Rest des Films ist dann reine Fantasie.
Spaß, Chaos und Krawall gehörten bei den Piraten Klaus Störtebeker (Ronald Zehrfeld) und Gödeke Michels (Matthias Schweighöfer) lange Zeit zum guten Ton. Durch unzählige Beutezüge auf Nord- und Ostsee hat sich Störtebeker einen Ruf als Rebell und Revoluzzer gemacht und für seine treue Truppe von Seeräubern ist er eine lebende Legende.
Doch im ständigen Kampf mit den verhassten „Pfeffersäcken“ der Hanse haben sich die einst unbezwingbaren Freibeuter und ihre verwegene Mannschaft aufgerieben. Als Störtebeker bei einer Kaperschlacht schwer verletzt wird, beginnt sich der legendäre Pirat zu fragen, ob dieses Leben noch eine Zukunft hat. Als er sich dann noch in die hübsche und beherzte Bille (Franziska Wulf) verliebt, die ihn von einem ruhigen Leben an Land träumen lässt, stellt sich die Frage:
Was nun Störtebeker? Guerilla oder Gemüsebauer? Streit mit Michels, dem flammenden Vollblut-Piraten, ist so unausweichlich. Erst der Fund einer geheimnisvollen Wunderwaffe hebt die Stimmung und schweißt die Freunde wieder zusammen – aber die Hanse hat auch aufgerüstet und die finale Schlacht naht…
Die Bilder von diesem gequirlten Schwachsinn sind so langweilig in Szene gesetzt, dass man sich hinterher fragt – soll man darüber überhaupt eine Zeile verlieren. Ich tue es aber trotzdem, um zu verhindern, dass sich bloß niemand diese Seeräuberpistole anschaut.
90 Minuten – 2500 Meter ohne Kopf.
Ab 10. Dezember 2009 im KINO.
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