13 Semester | Originaltitel: 13 Semester | Produktion: Deutschland 2009 | Dauer: 101 Minuten | Besucher: 2392
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 07.01.2010
Genres: Erwachsenwerden, Komödie, Drama, Romanze
Bewertungen: a.g.wells: 6.0
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Lange nicht im Kino zu sehen. Der ultimative Studentenfilm. Ja, unter den Hollywood-Streifen treffen wir ihn zuhauf, aber deutsche Filme so gut wie noch nie. Das soll jetzt anders werden. Mit „13 Semester“ haben Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg und Regisseur Frieder Wittich ihr eigenes studentisches Leben in einen Film gegossen.
Provinz finden die Freunde Momo (Max Riemelt), der aber lieber mit seinem richtigen Vorname Moritz angesprochen werden will, und sein Kumpel Dirk (Robert Gwisdek) richtig doof. Moritz will nicht die Kneipe seiner Eltern im Havelland übernehmen und Dirk hat sich schon bei der TU Darmstadt eingeschrieben. Auch Moritz will Wirtschaftsmathematik studieren.
Dort angekommen gibt es die ersten Probleme. Schon die Suche nach einer Bude ist schwierig. Momo muss Katzenhaare, arrogante Mitbewohner und faule Ausreden über sich ergehen lassen, bis er Bernd (Alexander Fehling) trifft, der ihm zeigt, wie man durch- und bei Frauen ankommt. Während Dirk sich kräftig reinkniet, lässt Moritz es richtig gemütlich angehen.
Sein Vordiplom setzt er erstmal in den Sand. Beim zweiten Anlauf hilft ihm sein neuer indischer Freund Aswin (Amit Shah), ein Mathegenie der schon nach kurzer Zeit richtig hessisch babbeln kann. Zur Belohnung für das Vordiplom nimmt sich Momo erstmal eine Auszeit in Australien. Er wird zwar zum Diplom zugelassen, fällt aber regelmäßig bei den Prüfungen durch.
Dazwischen tourt er mit Minijobs, seiner Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger)und Freund Bernd recht sorglos durchs Studium. Sein Versuch auch ohne Mathematik in die Wirtschaft einzusteigen bringt das totale Desaster. Er merkt, dass er fünf Jahre im ewigen Stau gestanden ist, und fühlt sich beschissen. Nach einer durchzechten Nacht auf dem Frankfurter Hauptbahnhof findet er zurück in die Spur.
Er besteht sein Diplom und kehrt nach Australien zurück. Um hier endgültig festzustellen, man kann letztlich auch ohne Diplom sein Leben gestalten. Er eröffnet einen Verkaufsstand mit Maultaschen.
Wie gesagt, die erste deutsche Komödie über das Studentenleben. Ein nur zum Teil gelungener Wurf. Zwar authentisch. Dadurch aber nicht gerade rasant erzählt. Ein paar hübsche filmische Ideen sind trotzdem enthalten. So werden die Gedanken der Protagonisten immer wieder als Flashback eingeblendet und damit verhindert, dass man nicht sanft entschlummert. Die Riege junger, talentierter Schauspieler schlägt sich ganz passabel durch den etwas zähen Stoff.
101 Minuten – nicht nur lustig ist das Studentenleben.
Ab 07. Januar 2010 im KINO.
Provinz finden die Freunde Momo (Max Riemelt), der aber lieber mit seinem richtigen Vorname Moritz angesprochen werden will, und sein Kumpel Dirk (Robert Gwisdek) richtig doof. Moritz will nicht die Kneipe seiner Eltern im Havelland übernehmen und Dirk hat sich schon bei der TU Darmstadt eingeschrieben. Auch Moritz will Wirtschaftsmathematik studieren.
Dort angekommen gibt es die ersten Probleme. Schon die Suche nach einer Bude ist schwierig. Momo muss Katzenhaare, arrogante Mitbewohner und faule Ausreden über sich ergehen lassen, bis er Bernd (Alexander Fehling) trifft, der ihm zeigt, wie man durch- und bei Frauen ankommt. Während Dirk sich kräftig reinkniet, lässt Moritz es richtig gemütlich angehen.
Sein Vordiplom setzt er erstmal in den Sand. Beim zweiten Anlauf hilft ihm sein neuer indischer Freund Aswin (Amit Shah), ein Mathegenie der schon nach kurzer Zeit richtig hessisch babbeln kann. Zur Belohnung für das Vordiplom nimmt sich Momo erstmal eine Auszeit in Australien. Er wird zwar zum Diplom zugelassen, fällt aber regelmäßig bei den Prüfungen durch.
Dazwischen tourt er mit Minijobs, seiner Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger)und Freund Bernd recht sorglos durchs Studium. Sein Versuch auch ohne Mathematik in die Wirtschaft einzusteigen bringt das totale Desaster. Er merkt, dass er fünf Jahre im ewigen Stau gestanden ist, und fühlt sich beschissen. Nach einer durchzechten Nacht auf dem Frankfurter Hauptbahnhof findet er zurück in die Spur.
Er besteht sein Diplom und kehrt nach Australien zurück. Um hier endgültig festzustellen, man kann letztlich auch ohne Diplom sein Leben gestalten. Er eröffnet einen Verkaufsstand mit Maultaschen.
Wie gesagt, die erste deutsche Komödie über das Studentenleben. Ein nur zum Teil gelungener Wurf. Zwar authentisch. Dadurch aber nicht gerade rasant erzählt. Ein paar hübsche filmische Ideen sind trotzdem enthalten. So werden die Gedanken der Protagonisten immer wieder als Flashback eingeblendet und damit verhindert, dass man nicht sanft entschlummert. Die Riege junger, talentierter Schauspieler schlägt sich ganz passabel durch den etwas zähen Stoff.
101 Minuten – nicht nur lustig ist das Studentenleben.
Ab 07. Januar 2010 im KINO.
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