So hallo erstmal,
da komm ich aus dem Kino und kann nicht ganz glauben, was ich da eben gesehen hab. Ich bin auch heute (3 Wochen später) noch nicht ganz schlüssig, was ich von dem Film halten soll. Ich kann klar sagen, dass jeder der ihn als platten Porno abstempelt meiner Meinung nach Unrecht hat. Michael Winterbottom hat sich da an ein sehr schwieriges Thema rangewagt, er stößt mit seiner Kamera weit unter die Bettdecke. Ich kann mich im Moment nur nicht entscheiden, welchem Zweck es dient, dass den Menschen zu zeigen. Realen Sex vor der Kamera mit allem was dazugehört gab es im Kino meines Wissens nach noch nie in dieser Form, es ist schon was ganz Neues. Es gibt den Kommentar " Sieht aus wie ein Porno, fühlt sich an wie eine Liebesgeschichte ", ich kann dem teilweise zustimmen, schauts euch einfach selber an:-). Mich stört nur diese Fixierung aufs Poppen, als ob eine Liebesbeziehung nicht aus mehr bestehen würde. Es kommt mir vor wie ein kleines Mosaik (Sex) aus einem großen Bild, ein bisschen mehr von der nichtsexuellen Ebene und es hätte sich noch mehr nach einem Liebesfilm angefühlt. Intimität ist eh ein heikles Thema und in diesem Film darf der Zuschauer nun wirklich alles miterleben, über die schmatzenden Geräusche bis zu den Pickeln auf dem Arsch.
Jedem seine eigene Meinung, meine ist noch immer etwas geteilt...
Unter
www.filmz.de/film_2005/_9_songs/links.htm findet ihr eine nette Linksammlung zu vielen Kommentaren und Kritiken. Viel Spaß damit,
Grüße
Peti