Plakat A Beautiful MindA Beautiful Mind - - Genie und Wahnsinn | Produktion: 2002 | Dauer: 134 Minuten | Besucher: 19799
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 28.02.2002
Genres: Drama, Lovestory
Bewertungen: Max: 10.0 | Sven G.: 9.5 | alliance1979: 9.5 | Cathrine: 9.5 | Mrs Freeze: 9.0 | Jasmyn: 9.0 | earny: 9.0 | Sebenika: 9.0 | cooltommy: 9.0 | blaubart: 9.0 | Mori: 9.0 | willtippin: 9.0 | cheshirecat: 8.5 | UHU: 8.5 | Kochi: 8.5 | Kathybabe: 8.0 | Kai: 8.0 | Mandarine: 8.0 | clemi: 8.0 | dotdeguy: 8.0 | Arthas: 8.0 | DejaVu: 7.5 | RobGordon: 7.5 | Sebi: 7.0 | Paxton: 7.0 | Gawain: 6.5 | storm: 6.5 | Julia: 6.0 | Audrey: 5.5 | ZONNEY: 5.0 | salvator: 0.5

Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 7.84 (31); Action: 3.63 (4); Anspruch: 8.5 (4); Musik: 8.75 (4); Unterhaltung: 8.88 (4); Spannung: 8.25 (4)

Cast: Crew:
Russell CroweJohn Forbes Nash Jr.
Paul BettanyCharles Herman
Ed HarrisWilliam Parcher
Jennifer ConnellyAlicia Nash
Josh LucasMartin Hansen
Regisseur
Ron Howard
Filmmusik
James Horner




Autor: Kai | 14.02.2002 - 13:51:14
Kurzkritik
John Forbes Nash (Russell Crowe) ist ein begnadeter Mathematiker. A Beatiful Mind erzählt seine Lebensgeschichte; von seinen Jahren auf dem College während denen er verzweifelt nach einer genialen Mathematischen Idee sucht (die er schliesslich in der "Spieltheorie" findet) über seine Anstellung als Lehrer und Professor hin zu den Momenten der Krankheit, denn John Nash leidet unter Schizophrenie. John Nash sieht seit seinem Studium immer wieder verschiedene Menschen, die mit ihm Reden und mit denen er redet. In einer davon, William Parcher (Ed Harris), sieht John seinen Verbindungsmann zum US-Verteidigungsministerium. Über lange Zeit "arbeitet" (bzw. glaubt zu arbeiten) John Nash auch fürs Verteidigungsministerium, er sucht in Zeitschriften nach versteckten Codes, nach Botschaften der Russen.
Es ist ein schmerzhafter Weg für John Nash auf der Suche nach seiner selbst, doch er wird dabei von seiner Frau Alicia (Jennifer Connelly) auf jede nur erdenkliche Art unterstützt.
A Beatiful Minde ist eine einfühlsame Erzählung, Russell Crowe spielt den kranken aber genialen Mathematiker wirklich gut (impossant: die fahrigen Handbewegungen zu seiner Stirn, selbst als er gefesselt ist) und Ed Harris ist für mich so genial wie immer. Gut gelungen auch der Alterungsprozess von Nash, der ohne grosse Effekte durch das Spiel Crows gut altert (weniger gut gelungen die Alterung von Alicia und seiner anderen Freunde).
Ich weis aber nicht ob die Krankheit im Film nicht zu sehr heruntergespielt wird denn ich glaube nicht, dass es möglich ist sich von Schizophrenie allein durch Willenskraft zu heilen.
Etwas unrealistisch übrigens Alicia; ich glaube kaum dass vertrottelte, schüchterne Informatiker im "richtigen" Leben so eine Frau abbekommen würden ;-)...
Insgesamt aber ein schöner Film, dessen Musik (von Titanic Musiker James Horner) manchmal ein bisschen zu schleimig und damit gerade noch am Rande des guten Geschmacks ist, gleichzeitig jedoch durch die Leistungen der Schauspieler sehr sehenswert wird.
Autor: Sky_Raider | 22.12.2003 - 19:41:26
Kurzkritik
Also ich weis das man hir eine Kritik reinschreiben sollte aber ich finde den film einfach genial hab leider die ersten 17 min nicht gesehen aber der andere teil war sehr gut. Und denkt doch logisch, wenn ihr schizophren wert würdet ihr euch lieber mit Medikamenten vollpumpen lasen oder selber probieren euch zu heilen. Auserdem ist er ein genialer mathematiker und ist dann noch draufgekommen das die anderen recht haben.
Und Filme und ralität kann man nicht verkleichen das sind 2 verschiedene sachen. Wenn sie den film 100% nach seinen leben aufgebaut hätten wer er höchstwarscheinlich der fadeste film überhaubt. Auserdem ist das mal wieder eine abwechslung, aus hollywod kommen ja jetzt echt zum großteils nur noch unbrauchbahre filme und eine vortsetztung nach der anderen die müssen sich mal wieder neu sachen einfallen lasen.
Autor: Sven G. | 25.01.2005 - 10:17:41
Kritik
gut war: schlecht war:
- Auszeichnungswürdige Darsteller
- Gelungenes Drehbuch
- Schöne Filmmusik
- Teilweise lückenhafte (und dadurch unrealistische) Darstellung Nash's


die Story:

John Nash hat ein schlaues Köpfchen. Von Arroganz und Ehrgeiz zerfressen bemüht er sich, aus seiner Neurose heraus, "der Beste" zu werden. Umgeben von seiner Schizophrenie betrachtet er die Dinge aus seiner ganz eigenen Perspektive, die ihm gleichermaßen zu Erfolg und Qual verhilft.

die Kritik:

Nash (verkörpert von Rauhbein Russel Crowe) schwebt zwischen Genie und Wahnsinn. Hier bewahrheitet sich der deutsche Untertitel, da Ron Howard uns eben nicht auf eine Reise in die naturwissenschaftliche Welt einlädt. Stattdessen nimmt er uns an die Hand, auf das wir die schizophrene Last des Mathematikers kennenlernen.

A Beautiful Mind verbucht (und hält) weltweit einen schweren Stand für sich.
Unglücklicherweise lief im gleichen Jahr "Der Herr der Ringe" - das Mammutprojekt das mit ganzen dreizehn (An der Zahl 13!) Nominierungen ins Oscarrennen geschickt wurde und mit selber Anzahl an gewonnen, ganz wie Ron Howards Streifen, aus der Affäre hervorging, allerdings nunmal nicht in den bedeutensten Kategorien!
Sofern sich überhaupt darüber diskutieren lässt "wer es verdient gehabt hätte" kann sich an dieser Stelle gütlich geeinigt werden dass Howards Vorsprung, gegenüber Jackson, kaum mehr als eine Haaresstärke betragen haben muss.
Ferner treibt sich vieler ein zusätzliches Ärgerniss ein. Hier mag alles verfilmt worden sein; nur keine Autobiographie! Ron Howard konzentrierte sich auf die Krankheit der Schizophrenie, wie John und seine Mitmenschen die Last handhaben oder an ihr versagen.

A Beautifuls Mind überzeugt, wie es sich für Bester-Film-Gewinner gehört, über alle Sparten durch seine siegerwürdige Umsetzung.
Nahtlos gehen sämtliche Stilmittel ineinander über, helfen sich gemeinsam, den Genie und Wahnsinn Nash's uns verständlich näherzubringen. Ein mordsmäßig starkes Script, überzeugend dargeboten von Crowe und Bettanie (Nash's Studienfreund), bildet die schauspielerische Festung. Russel Crowe spielt nicht die Figur, er lebt sie! Eine ähnliche Meisterleistung vergangener Jahre bot (unter meinen Augen) lediglich noch Geoffrey Rush in "Shine" - auch dort würde der Untertitel funktionieren.
Einen nicht zu unterschätzenden Anteil verbuchen die dezenten CGI-Effekte. Mit viel Liebe und Spielerei eröffnen sie einen Spalt weit Einblick in Nash's Welt. In diesen Momenten entdecken wir was solche Menschen erblicken mögen, auf welchen Wegen sie gesehenes aufnehmen und in ihr Ich einfügen.

Der Leser hat es längst gemerkt; den Kritiker fällt es schwer alles einzubauen was eingefügt werden möchte - traf die Geschichte samt ihrer Darstellung doch meinen persönlichsten Kern, der ihn zutiefst bewegt und mitleiden ließ.
A Beautiful Mind muss man eindeutig zu den Schmelztiegeln des Gefühlskinos zählen - Szenen um Beispiel gebe es in der Masse zahlreich und sie waren es die Ron Howard zum Sieger des Jahres ausriefen - ich behaupte zu Recht.
Nash's Kampf, den Verlust des Genius zu akzeptieren - mitzuverfolgen und mitzuerleben wie dieser Mann, sein Baby lieblos im Arm haltend, lethargisch zu Tisch sitzt und geistesabwärtig ins Leere starrt, ergreift zutiefst. Es wahren Sekunden der Stille, die dieser Film mir aufzwang und die, ganz ohne Dialog geführt, mich vorher selten derart berühren konnten.
Die begleitende Musik steuert zu allem Überdruss ihr Sahnehäubchen bei. Schon der einführende süßliche Operngesang verlautete stimmungsvolles. Später, wenn Starkstrom den Wahnsinn unterbinden will, erklingen düstere bässige Flügeltasten, die uns mitreißen in die Welt von Schmerz und Wahnsinn, Wohlergehen und Verzweiflung.

A Beautiful Mind fährt mit seinem Pfeil eindeutig in die Kitschsuhlgrube oder mitten ins Herz - bei mir geschah letzteres!
Autor: anonymous | 11.04.2005 - 09:33:36
Kritik
gut war:
- neue Story
- interessantes Thema
- in sich geniale Verfilmung einer wahren
Geschichte
- sehr starke Schauspielleistungen


die Story:

Autor: ich (ich@web.de)

Mann - gestört - genie - geheimdienst - schizophren -liebe -happy end

die Kritik:

alles gut - nichts schlecht



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Audrey: Re: Kommentare... erstellt am: 25.04.2002 - 13:46:00
du hast ganz recht, wenn du annimmst, dass die krankheit runtergespielt wird. hans weingärtner, der sich für seinen film das weisse rauschen intensiv mit schizophrenie beschäftigt hat, hat sich ziemlich aufgeregt. hier das erhellende zitat von ihm: "erstens spielt russel crowe den 08/15 schüchternen lieben "behinderten" mit dackelblick. sein rollenstudium dürfte sich darin beschränkt haben sich die "rain man" dvd 2mal angeguckt zu haben. es passt nicht. dauernd guckt er auf den boden und stottert. so ein quatsch. zweitens halte ich es für gefährlich zu behaupten, man könnte als schizophrener seine halluzinationen loswerden, indem man sie einfach ignoriert. wenn das so einfach wäre: du hörst stimmen? hey mann, das bildest du dir ein, hier ist niemand. hör einfach nicht hin. alles klar? so stellt sich hollywood psychotherapie vor. das ist nicht nur falsch, es ist auch belastend für die betroffenen, weil es nahe legt, ihnen die verantwortung aufzubürden. es suggeriert, sie könnten die psychose durch einen einfachen menatalen kraftakt selbst besiegen, wenn sie sich nur anstrengen. typische ami-kacke - "you can do it if you want".
russell crowe muss ich allerdings verteidigen, mir scheint er spielt den tatsächlichen john nash nach, der übrigens von seiner schönen frau geschieden war, so viel zum richtigen leben. hollywood hat seine lebensgeschichte doch ziemlich verkitscht, gerade die nobelpreisrede, trief. auch da hattest du recht, im richtigen leben kriegt mann solche frauen nicht.
earny: Re: Kommentare... erstellt am: 15.05.2002 - 00:01:10
Endlich konnte ich diesen Film auch mal sehen und ich muss sagen, dass er zu den Besten der letzten Zeit gehört. Was ich in Kais Kritik und Audreys Kommentar nicht nachvollziehen kann ist die Aussage, John sei von seiner Krankheit geheilt. Er sieht bis zum Schluss die drei Menschen und erwähnt sogar, dass er nicht geheilt sei.
Gut zu wissen, dass der wahre John Nash von seiner schönen Frau geschieden ist, wäre ja auch zu schön gewesen.
Kai: Re: Re: Kommentare... erstellt am: 15.05.2002 - 10:25:35
nun geheilt vielleicht nicht aber er kann ganz normal Leben und ist nicht mehr nur ein Nervenbündel welches in der Ecke sitzt. Das meinte ich mit geheilt. Aber Dank Russel Crowe find ich den Film trotzdem gut.
anonymous: RE: Re: Kommentare... erstellt am: 28.02.2005 - 12:04:28
Alicia hat John Nash ein zweites Mal geheiratet.
anonymous: RE: Re: Kommentare... erstellt am: 28.02.2005 - 22:12:23
Autor: Samuel Berner (sam.b@hispeed.ch)

Wenn Ihr eine ausführliche, wahrheitsgetreue und repräsentative Beschreibung betreffend Schizophrenie braucht, dann würde ich vielleicht doch lieber einen Dokumentarfilm empfehlen und kein Spielfilm. Oder noch besser ein Buch!! Ich habe einen Spielfilm gesehen der äusserst unterhaltsam und enrgreifend war. Er hat mein Interesse an einem bemerkenswerten Mann geweckt und mich auch für das Thema Schizophrenie sensibilisiert.
Hat nicht jeder Mann irgendwie das Bedürfnis etwas zu entdecken oder zu schaffen, dass nicht vergessen wird. Etwas grossartiges und überdauerndes. Ich hatte am am Ende des Filmes Tränen in meinen Augen. Das ist verdammt selten.


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