A Beautiful Mind - - Genie und Wahnsinn | Produktion: 2002 | Dauer: 134 Minuten | Besucher: 19799
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 28.02.2002
Genres: Drama, Lovestory
Bewertungen: Max: 10.0 | Sven G.: 9.5 | alliance1979: 9.5 | Cathrine: 9.5 | Mrs Freeze: 9.0 | Jasmyn: 9.0 | earny: 9.0 | Sebenika: 9.0 | cooltommy: 9.0 | blaubart: 9.0 | Mori: 9.0 | willtippin: 9.0 | cheshirecat: 8.5 | UHU: 8.5 | Kochi: 8.5 | Kathybabe: 8.0 | Kai: 8.0 | Mandarine: 8.0 | clemi: 8.0 | dotdeguy: 8.0 | Arthas: 8.0 | DejaVu: 7.5 | RobGordon: 7.5 | Sebi: 7.0 | Paxton: 7.0 | Gawain: 6.5 | storm: 6.5 | Julia: 6.0 | Audrey: 5.5 | ZONNEY: 5.0 | salvator: 0.5
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 7.84 (31); Action: 3.63 (4); Anspruch: 8.5 (4); Musik: 8.75 (4); Unterhaltung: 8.88 (4); Spannung: 8.25 (4)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Es ist ein schmerzhafter Weg für John Nash auf der Suche nach seiner selbst, doch er wird dabei von seiner Frau Alicia (Jennifer Connelly) auf jede nur erdenkliche Art unterstützt.
A Beatiful Minde ist eine einfühlsame Erzählung, Russell Crowe spielt den kranken aber genialen Mathematiker wirklich gut (impossant: die fahrigen Handbewegungen zu seiner Stirn, selbst als er gefesselt ist) und Ed Harris ist für mich so genial wie immer. Gut gelungen auch der Alterungsprozess von Nash, der ohne grosse Effekte durch das Spiel Crows gut altert (weniger gut gelungen die Alterung von Alicia und seiner anderen Freunde).
Ich weis aber nicht ob die Krankheit im Film nicht zu sehr heruntergespielt wird denn ich glaube nicht, dass es möglich ist sich von Schizophrenie allein durch Willenskraft zu heilen.
Etwas unrealistisch übrigens Alicia; ich glaube kaum dass vertrottelte, schüchterne Informatiker im "richtigen" Leben so eine Frau abbekommen würden ;-)...
Insgesamt aber ein schöner Film, dessen Musik (von Titanic Musiker James Horner) manchmal ein bisschen zu schleimig und damit gerade noch am Rande des guten Geschmacks ist, gleichzeitig jedoch durch die Leistungen der Schauspieler sehr sehenswert wird.
Kurzkritik
Und Filme und ralität kann man nicht verkleichen das sind 2 verschiedene sachen. Wenn sie den film 100% nach seinen leben aufgebaut hätten wer er höchstwarscheinlich der fadeste film überhaubt. Auserdem ist das mal wieder eine abwechslung, aus hollywod kommen ja jetzt echt zum großteils nur noch unbrauchbahre filme und eine vortsetztung nach der anderen die müssen sich mal wieder neu sachen einfallen lasen.
Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| - Auszeichnungswürdige Darsteller - Gelungenes Drehbuch - Schöne Filmmusik |
- Teilweise lückenhafte (und dadurch unrealistische) Darstellung Nash's |
die Story:
John Nash hat ein schlaues Köpfchen. Von Arroganz und Ehrgeiz zerfressen bemüht er sich, aus seiner Neurose heraus, "der Beste" zu werden. Umgeben von seiner Schizophrenie betrachtet er die Dinge aus seiner ganz eigenen Perspektive, die ihm gleichermaßen zu Erfolg und Qual verhilft.
die Kritik:
Nash (verkörpert von Rauhbein Russel Crowe) schwebt zwischen Genie und Wahnsinn. Hier bewahrheitet sich der deutsche Untertitel, da Ron Howard uns eben nicht auf eine Reise in die naturwissenschaftliche Welt einlädt. Stattdessen nimmt er uns an die Hand, auf das wir die schizophrene Last des Mathematikers kennenlernen.
A Beautiful Mind verbucht (und hält) weltweit einen schweren Stand für sich.
Unglücklicherweise lief im gleichen Jahr "Der Herr der Ringe" - das Mammutprojekt das mit ganzen dreizehn (An der Zahl 13!) Nominierungen ins Oscarrennen geschickt wurde und mit selber Anzahl an gewonnen, ganz wie Ron Howards Streifen, aus der Affäre hervorging, allerdings nunmal nicht in den bedeutensten Kategorien!
Sofern sich überhaupt darüber diskutieren lässt "wer es verdient gehabt hätte" kann sich an dieser Stelle gütlich geeinigt werden dass Howards Vorsprung, gegenüber Jackson, kaum mehr als eine Haaresstärke betragen haben muss.
Ferner treibt sich vieler ein zusätzliches Ärgerniss ein. Hier mag alles verfilmt worden sein; nur keine Autobiographie! Ron Howard konzentrierte sich auf die Krankheit der Schizophrenie, wie John und seine Mitmenschen die Last handhaben oder an ihr versagen.
A Beautifuls Mind überzeugt, wie es sich für Bester-Film-Gewinner gehört, über alle Sparten durch seine siegerwürdige Umsetzung.
Nahtlos gehen sämtliche Stilmittel ineinander über, helfen sich gemeinsam, den Genie und Wahnsinn Nash's uns verständlich näherzubringen. Ein mordsmäßig starkes Script, überzeugend dargeboten von Crowe und Bettanie (Nash's Studienfreund), bildet die schauspielerische Festung. Russel Crowe spielt nicht die Figur, er lebt sie! Eine ähnliche Meisterleistung vergangener Jahre bot (unter meinen Augen) lediglich noch Geoffrey Rush in "Shine" - auch dort würde der Untertitel funktionieren.
Einen nicht zu unterschätzenden Anteil verbuchen die dezenten CGI-Effekte. Mit viel Liebe und Spielerei eröffnen sie einen Spalt weit Einblick in Nash's Welt. In diesen Momenten entdecken wir was solche Menschen erblicken mögen, auf welchen Wegen sie gesehenes aufnehmen und in ihr Ich einfügen.
Der Leser hat es längst gemerkt; den Kritiker fällt es schwer alles einzubauen was eingefügt werden möchte - traf die Geschichte samt ihrer Darstellung doch meinen persönlichsten Kern, der ihn zutiefst bewegt und mitleiden ließ.
A Beautiful Mind muss man eindeutig zu den Schmelztiegeln des Gefühlskinos zählen - Szenen um Beispiel gebe es in der Masse zahlreich und sie waren es die Ron Howard zum Sieger des Jahres ausriefen - ich behaupte zu Recht.
Nash's Kampf, den Verlust des Genius zu akzeptieren - mitzuverfolgen und mitzuerleben wie dieser Mann, sein Baby lieblos im Arm haltend, lethargisch zu Tisch sitzt und geistesabwärtig ins Leere starrt, ergreift zutiefst. Es wahren Sekunden der Stille, die dieser Film mir aufzwang und die, ganz ohne Dialog geführt, mich vorher selten derart berühren konnten.
Die begleitende Musik steuert zu allem Überdruss ihr Sahnehäubchen bei. Schon der einführende süßliche Operngesang verlautete stimmungsvolles. Später, wenn Starkstrom den Wahnsinn unterbinden will, erklingen düstere bässige Flügeltasten, die uns mitreißen in die Welt von Schmerz und Wahnsinn, Wohlergehen und Verzweiflung.
A Beautiful Mind fährt mit seinem Pfeil eindeutig in die Kitschsuhlgrube oder mitten ins Herz - bei mir geschah letzteres!
Kritik
| gut war: | |
| - neue Story - interessantes Thema - in sich geniale Verfilmung einer wahren Geschichte - sehr starke Schauspielleistungen |
die Story:
Autor: ich (ich@web.de)
Mann - gestört - genie - geheimdienst - schizophren -liebe -happy end
die Kritik:
alles gut - nichts schlecht
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