Adams Äpfel | Originaltitel: Adams æbler | Produktion: Deutschland, Dänemark 2006 | Dauer: 94 Minuten | Besucher: 9207
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 31.08.2006 | Starttermin, International (Produktionsland): 15.04.2005
Genres: Komödie
Bewertungen: Anaijavi: 9.0 | Peti: 8.5 | DiamondDog: 8.5 | Cathrine: 8.5 | a.g.wells: 8.0 | Audrey: 7.5
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 8.33 (6)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Für den schwarzen und etwas kruden Humor waren bisher aus filmischer Sicht immer die Briten zuständig. Doch so langsam ist das dänische Kino dabei den Engländern den Rang abzulaufen. Letztes Beispiel „Adams Äpfel“. Regisseur Anders Thomas Jensen hat hierfür die Creme der dänischen Filmriege aufgeboten. Allen voran den nächsten Bondbösewicht Mads Mikkelsen.
Ivan (Mads Mikkelsen) ist Landpfarrer in einem kleinen dänischen Kaff. Er ist der überzeugte Gutmensch und betreut immer wieder Schwerverbrecher zur Resozialisierung in seiner Kirche. Da sind Gunnar (Nicolas Bro), ein gescheiterter Tenniscrack und Khalid (Ali Kazim), der am liebsten Tankstellen überfällt.
Dazu gesellt sich Adam (Ulrich Thomsen), ein überzeugter Neonazi. Alle Zöglinge müssen sich einer besonderen Aufgabe stellen. Adam entschließt sich von dem im Garten stehenden Apfelbaum einen Kuchen zu backen. Doch das ist gar nicht so einfach. Sitzen doch am nächsten Morgen 30 Raben im Baum und machen sich über die Äpfel her. Erst als Khalid von seiner Knarre Gebrauch macht, hat die Plage ein Ende.
Auch mit Ivan hat Adam so seine Mühe, ist er doch überzeugt den Pfarrer vom guten Glauben abzubringen. Was er nicht weiß, dass Ivan an einen faustgroßen Tumor leidet. Doch Adams Neo-Nazi-Gruppe löst dieses Problem auf ihre Weise. Kommt Adam noch dazu seinen Apfelkuchen zu backen?
Hervorragende Charaktere in einer Mischung aus Action und schwarzem Humor. Eine bitterbös erzählte Fabel um den religiösen Glauben. Wobei Jensen meint, dass Fabeln interessanter sind als die wirkliche Welt. Selbst von den dänischen Pastoren gab es einen Preis. Wer diese Art von Filme mag ist gut unterhalten.
„Adams Äpfel“, 90 Minuten kurzweilig und ab 31.August 2006 im KINO.
Ivan (Mads Mikkelsen) ist Landpfarrer in einem kleinen dänischen Kaff. Er ist der überzeugte Gutmensch und betreut immer wieder Schwerverbrecher zur Resozialisierung in seiner Kirche. Da sind Gunnar (Nicolas Bro), ein gescheiterter Tenniscrack und Khalid (Ali Kazim), der am liebsten Tankstellen überfällt.
Dazu gesellt sich Adam (Ulrich Thomsen), ein überzeugter Neonazi. Alle Zöglinge müssen sich einer besonderen Aufgabe stellen. Adam entschließt sich von dem im Garten stehenden Apfelbaum einen Kuchen zu backen. Doch das ist gar nicht so einfach. Sitzen doch am nächsten Morgen 30 Raben im Baum und machen sich über die Äpfel her. Erst als Khalid von seiner Knarre Gebrauch macht, hat die Plage ein Ende.
Auch mit Ivan hat Adam so seine Mühe, ist er doch überzeugt den Pfarrer vom guten Glauben abzubringen. Was er nicht weiß, dass Ivan an einen faustgroßen Tumor leidet. Doch Adams Neo-Nazi-Gruppe löst dieses Problem auf ihre Weise. Kommt Adam noch dazu seinen Apfelkuchen zu backen?
Hervorragende Charaktere in einer Mischung aus Action und schwarzem Humor. Eine bitterbös erzählte Fabel um den religiösen Glauben. Wobei Jensen meint, dass Fabeln interessanter sind als die wirkliche Welt. Selbst von den dänischen Pastoren gab es einen Preis. Wer diese Art von Filme mag ist gut unterhalten.
„Adams Äpfel“, 90 Minuten kurzweilig und ab 31.August 2006 im KINO.
Kurzkritik
Ulrich Thomson (zuerst gesehen im Dogmafilm Nr.1 Festen 1998) spielt den Neonazi Adam, der nach einer Haftstrafe zur Resozialisierung in die Obhut eines Pfarrers auf dem Lande kommt. Pfarrer Ivan (Mads Mikkelsen, zuletzt gesehen in De grønne slagtere und King Arthur), der schon so manchen Schicksalsschlag erlitt, sieht sich beständig vom Teufel versucht und schafft es mit weltfremder Verdrängung durchzuhalten. Seine anderen Schützlinge, der Tankstellenräuber Khalid und der Alkoholiker und Kleptomane Gunnar (Nicolas Bro, der Jimmy aus Rembrandt 2003), sind auch ziemlich durchgeknallt, so daß der Neonazi noch am vernünftigsten und normalsten wirkt, was einen Hauptquell der Komik darstellt. Natürlich darf auch Paprika Steen nicht fehlen, die Dänen scheinen wirklich eine übersichtliche Auswahl an Schauspielern zu haben. Ja, und der typische schwarze Humor dänischer Komödien ist auch hier reichlich vorhanden. Nicht zu fassen, mit was für gewalttätigen Szenen (wie z.B. dem Abschießen einer Katze, Krähen und Neonazis) der Film locker durchkommt, ohne die humoristische Stimmung zu verlieren. Das erinnert schon fast an Monty Python. Ein Lob auch an die Maskenbilder, die Mads Mikkelsen auf glaubwürdige Art zunehmend verunstalten. Für FreundInnen des schrägen Humors unbedingt zu empfehlen.
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