Plakat Der Mann, der niemals lebteDer Mann, der niemals lebte | Originaltitel: Body of Lies | Produktion: USA 2008 | Besucher: 6885
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 20.11.2008 | Starttermin, USA: 10.10.2008
Genres: Action, Drama, Thriller
Bewertungen: Cathrine: 8.5 | Anaijavi: 8.5 | Kai: 8.5 | willtippin: 8.5 | dreamfall: 8.0 | cooltommy: 8.0 | DejaVu: 8.0 | dotdeguy: 7.5 | Mandarine: 6.5 | a.g.wells: 4.0

Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 7.6 (10)

Cast: Crew:
Leonardo DiCaprioRoger Ferris
Russell CroweEd Hoffman
Mark StrongHani
Golshifteh FarahaniAisha
Carice van HoutenGretchen Ferris
Oscar IsaacBassam
Regisseur
Ridley Scott
Filmmusik
Marc Streitenfeld
Drehbuch
William Monahan
Buch
David Ignatius



Autor: a.g.wells | 12.11.2008 - 20:03:34
Kurzkritik
Vier hochkarätige Filmschaffende treffen hier zusammen. Das heißt aber nicht das Regisseur Ridley Scott, Oscarpreisträger William Monaham als Drehbuchautor und die Schauspieler Leonardo DiCaprio und Russell Crowe auch einen hochkarätigen Film abliefern. Im Gegenteil für mich ist das ein Film der Kategorie – Filme die die Welt nicht braucht.

Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Er bewährt sich in Situationen, in denen das Leben eines Menschen nicht mehr wert ist als die Information, die man aus ihm herausholt. Bei seinen weltweiten Einsätzen hängt Ferris’ Leben
oft von der Stimme am anderen Ende einer abhörsicheren Telefonverbindung ab:

Sie gehört dem mit allen Wassern gewaschenen CIA-Agenten Ed Hoffman (Russell Crowe).Hoffman entwickelt seine Strategie per Laptop im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses: Er jagt eine neue Leitfigur der Terrorszene, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügeltsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt.

Um diesen Terroristen aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in dessen finstere Welt einschleusen. Doch je näher er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto deutlicher spürt er: Vertrauen ist ein äußerst gefährlicher Luxus – aber auch seine einzige Chance, diesen Einsatz zu überleben.

Über zwei Stunden malträtiert uns Ridley Scott mit Bildern die wir genügend aus dem Fernsehen kennen, Bombenattentaten, Dreck, Schweiß und Tränen und die ganze Terrorlitanei. Wer will das noch im Kino sehen? Handwerklich und schauspielerisch zwar ordentlich aber einfach ermüdend vom Thema her. Wobei immer wieder erstaunlich ist, dass die Technik keine Aussetzer kennt.

Egal wo sich Ferris oder Hoffmann befinden, immer haben sie Kontakt über Handy und die Satelliten lassen noch bald die Nasenhaare der Gegner erkennen. Lediglich der Maskenbildner verdient einen Oscar für den immer mehr verbeulten und kräftig zugerichteten DiCaprio.

128 Minuten - ein Film über den Terror auf unserem Planeten.



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willtippin: Info erstellt am: 03.10.2008 - 17:23:31
Der CIA-Thriller "Der Mann, der niemals lebte" ist nach "Gladiator", "Ein gutes Jahr (A Good Year)" und "American Gangster" bereits die vierte Zusammenarbeit von Regisseur Ridley Scott und Hauptdarsteller Russell Crowe. Ihr fünfter gemeinsamer Film "Nottingham", in dem Crowe in einer Doppelrolle als Robin Hood und Sheriff von Nottingham zu sehen sein wird, kommt voraussichtlich Ende nächsten Jahres in die Kinos.
Kai: Sehenswert erstellt am: 30.11.2008 - 16:38:47
Trotz der wenig erfreulichen Thematik und dem etwas zu optimistischen Ende für mich einer der besten Filme des Jahres.


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