Plakat Flags Of Our FathersFlags Of Our Fathers | Originaltitel: Flags Of Our Fathers | Produktion: USA 2006 | Dauer: 132 Minuten | Budget: ca. 55 Mio. $ | Besucher: 59502
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 18.01.2007 | Starttermin, USA: 20.10.2006
Genres: Action, Drama, Kriegsfilm, Gericht
Bewertungen: a.g.wells: 9.5 | willtippin: 9.0 | ZONNEY: 6.5

Cast: Crew:
Ryan PhillippeJohn "Doc" Bradley
Jesse BradfordRene Gagnon
Adam BeachIra Hayes
John Benjamin HickeyKeyes Beech
John SlatteryBud Gerber
Barry PepperMike Strank
Jamie BellRalph "Iggy" Ignatowski
Paul WalkerHank Hansen
Robert PatrickColonel Chandler Johnson
Neal McDonoughCaptain Severance
Melanie LynskeyPauline Harnois
Thomas McCarthyJames Bradley
Regisseur
Clint Eastwood
Produzent
Clint Eastwood
Robert Lorenz
Steven Spielberg
Filmmusik
Clint Eastwood
Drehbuch
William Broyles Jr.
Paul Haggis
Buch
James Bradley
Ron Powers
Kamera
Tom Stern

Autor: a.g.wells | 03.01.2007 - 11:46:02
Kurzkritik
Er geht ja auch schon stramm auf die 80 zu, aber er ist unermüdlich dabei Filme zu drehen. Clint Eastwood. Ob als Regisseur und Hauptdarsteller, wie zuletzt mit seinem „Million Dollar Baby“, der mit insgesamt 4 Oscars ausgezeichnet wurde oder als Produzent und Regisseur. So wie bei seinem neuen Film „Flags Of Our Fathers“. Dabei gibt es hierzu noch eine Besonderheit. Es gibt nicht nur die amerikanische Version zu diesem Film, nein Eastwood wollte auch die japanische Seite zu diesen Helden von Iwo Jima zeigen.

Es ist die Geschichte eines Bildes aus dem zweiten Weltkrieg. Sechs Männer hissen auf dem Mont Suribachi die amerikanische Fahne. Dieses Photo löst einen riesigen Gefühlsausbruch in der Heimat aus. Drei von den überlebenden Fahnenhisser werden in die Heimat zurück beordert um neues Geld für den nicht enden wollenden Krieg aufzutreiben.

So reisen der Navy-Sanitäter „Doc“ Bradley (Ryan Phillippe), der öffentlichkeitsscheue Indianer Ira Hayes (Adam Beach) und der Kriegskurier Rene Gagnon (Jesse Bradford) unermüdlich das Land. Schütteln unzählige Hände, finden die richtigen Worte vor dem Mikrofon und sorgen damit für neue Begeisterung für den Krieg.

Doch innerlich empfinden sie ganz anders. Sie spüren, dass ein Teil ihrer Seele auf dem schwarzen Sand von Iwo Jima zurückgeblieben ist – zusammen mit ihren gefallenen Freunden und Kameraden.

Der vom zweifachen Oscargewinner Clint Eastwood inszenierte Film ist eine gnadenlose Darstellung des Krieges, wie er von den Soldaten an der Front erlebt wurde und von den Daheimgebliebenen aus der Ferne wahrgenommen wird. Eine sehr persönlich erzählte Geschichte von Freundschaft, Mut, Überlebenswille und Opferbereitschaft vor dem infernalischen Panorama der Schlacht um Iwo Jima. Im Focus dabei den Augenblick, in dem der Fotograf Joe Rosenthal auf den Auslöser drückte und damit den Pulitzerpreis gewann.
Dieses Bild ist weltbekannt, jetzt kennt man auch die Geschichte dazu.

131 Minuten ein bewegtes Stück amerikanischer Geschichte mit Bilder die haften bleiben.



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