Invictus - Unbezwungen | Originaltitel: Invictus | Produktion: USA 2009 | Dauer: 133 Minuten | Besucher: 1870
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 18.02.2010
Genres: Drama, Biographie, Geschichte
Bewertungen: DiamondDog: 9.0 | a.g.wells: 9.0 | willtippin: 8.5 | Audrey: 8.0
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 8.63 (4)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
„INVICTUS - Unbezwungen“
Im Mai dieses Jahres wird er Achtzig. Trotzdem kann er es nicht lassen weiter im Filmbereich tätig zu sein. Clint Eastwood. Dieses Mal nicht als Schauspieler sondern als Regisseur. Und auch an diesem Film erkennt man die hohe Qualität und das Umsetzen einer Geschichte – wie nur er es kann. Authentisch, wirklichkeitsnah und mit hervorragenden Schauspielern grandios in Szene gesetzt.
„Invictus“ ist ein Gedicht von William Ernest Henley. Der lateinische Titel bedeutet „Unbezwungen“, womit laut Eastwood „keine bestimmten Figuren im Film gemeint
sind. Die Bedeutung bezieht sich letztlich auf die gesamte Geschichte.“ Dieses Gedicht war Nelson Mandela während seiner 27jährigen Haft auf Robbeneiland im Gedächtnis geblieben.
Und so beginnt der nach seiner Entlassung aus der Haft und zum Präsidenten gewählte Nelson Mandela (Morgan Freeman) damit die Apartheid aufzubrechen. Seine Idee ist es mit der bevorstehenden Weltmeisterschaft im Rugby die Menschen einander näher zu bringen. Dabei soll ihm der Mannschaftskapitän der Rugbymannschaft Francois
Pienaar, (Matt Damon) der Springboks helfen.
Er lädt Pienaar zum Tee in den Regierungspalast und überzeugt ihn von seiner Idee. Die Springboks nehmen diesen Gedanken auf und gehen in die Slums zu den farbigen Kindern um sie mit dem Spiel Rugby vertraut zu machen. Ein weiteres Team spielt in Mandelas Traum von der Regenbogen-Nation eine bedeutende Rolle. Zu Beginn des Films bittet der neue Präsident die weißen Mitarbeiter, die für Präsident de Klerk gearbeitet hatten, ihre Arbeit fortzusetzen.
Seine persönliche Leibwache unter Führung von Jason Tshabalala und Linga Moonsamy sieht das ganz gelassen … bis sie erfahren, dass die Regel auch für sie gilt. Plötzlich sind sie Kollegen ehemaliger Mitglieder des Special Branch (Staatspolizei) – jener Männer, die ihnen vor Kurzem noch nach dem Leben getrachtet hatten. Mandela redet nicht nur von Vergebung und Versöhnung als Aufgabe für das übrige Volk – er beginnt damit ganz konkret in seinem eigenen Team.
Durch die Apartheidpolitik Südafrikas ist das Rugbyteam bisher von internationalen Kräftemessen ausgeschlossen gewesen. Also glaubt niemand daran, dass die Springboks eine große Chance auf den Sieg haben – auch sie selbst nicht. Aber sie geben die Hoffnung trotzdem nicht auf. Tatsächlich steigert sich das Team von Spiel zu Spiel und erreicht das Endspiel gegen Neuseeland. Der Tag der Entscheidung für ein ganzes Volk ist gekommen.
Für Eastwood und Freeman ist es bereits ihre dritte Zusammenarbeit bei diesem Film. So reichte viele Male ein einziger Take für eine Szene. Aber auch die anderen beteiligten Schauspieler sind großartig. Viel dazu beigetragen haben die wirklichen Personen. Sie waren bei den Dreharbeiten beratend tätig. Das hat viel zur Authentizität der Geschichte beigetragen.
Wieder einmal hat Clint Eastwood seine Genialität als Regisseur bewiesen. Zu Recht sind Morgan Freeman (bester Hauptdarsteller) und Matt Damon (bester Nebendarsteller) für den Oscar nominiert.
133 Minuten – ein spannendes Stück Geschichte über das Leben Mandelas und Südafrikas.
Ab 18. Februar 2010 im KINO.
Im Mai dieses Jahres wird er Achtzig. Trotzdem kann er es nicht lassen weiter im Filmbereich tätig zu sein. Clint Eastwood. Dieses Mal nicht als Schauspieler sondern als Regisseur. Und auch an diesem Film erkennt man die hohe Qualität und das Umsetzen einer Geschichte – wie nur er es kann. Authentisch, wirklichkeitsnah und mit hervorragenden Schauspielern grandios in Szene gesetzt.
„Invictus“ ist ein Gedicht von William Ernest Henley. Der lateinische Titel bedeutet „Unbezwungen“, womit laut Eastwood „keine bestimmten Figuren im Film gemeint
sind. Die Bedeutung bezieht sich letztlich auf die gesamte Geschichte.“ Dieses Gedicht war Nelson Mandela während seiner 27jährigen Haft auf Robbeneiland im Gedächtnis geblieben.
Und so beginnt der nach seiner Entlassung aus der Haft und zum Präsidenten gewählte Nelson Mandela (Morgan Freeman) damit die Apartheid aufzubrechen. Seine Idee ist es mit der bevorstehenden Weltmeisterschaft im Rugby die Menschen einander näher zu bringen. Dabei soll ihm der Mannschaftskapitän der Rugbymannschaft Francois
Pienaar, (Matt Damon) der Springboks helfen.
Er lädt Pienaar zum Tee in den Regierungspalast und überzeugt ihn von seiner Idee. Die Springboks nehmen diesen Gedanken auf und gehen in die Slums zu den farbigen Kindern um sie mit dem Spiel Rugby vertraut zu machen. Ein weiteres Team spielt in Mandelas Traum von der Regenbogen-Nation eine bedeutende Rolle. Zu Beginn des Films bittet der neue Präsident die weißen Mitarbeiter, die für Präsident de Klerk gearbeitet hatten, ihre Arbeit fortzusetzen.
Seine persönliche Leibwache unter Führung von Jason Tshabalala und Linga Moonsamy sieht das ganz gelassen … bis sie erfahren, dass die Regel auch für sie gilt. Plötzlich sind sie Kollegen ehemaliger Mitglieder des Special Branch (Staatspolizei) – jener Männer, die ihnen vor Kurzem noch nach dem Leben getrachtet hatten. Mandela redet nicht nur von Vergebung und Versöhnung als Aufgabe für das übrige Volk – er beginnt damit ganz konkret in seinem eigenen Team.
Durch die Apartheidpolitik Südafrikas ist das Rugbyteam bisher von internationalen Kräftemessen ausgeschlossen gewesen. Also glaubt niemand daran, dass die Springboks eine große Chance auf den Sieg haben – auch sie selbst nicht. Aber sie geben die Hoffnung trotzdem nicht auf. Tatsächlich steigert sich das Team von Spiel zu Spiel und erreicht das Endspiel gegen Neuseeland. Der Tag der Entscheidung für ein ganzes Volk ist gekommen.
Für Eastwood und Freeman ist es bereits ihre dritte Zusammenarbeit bei diesem Film. So reichte viele Male ein einziger Take für eine Szene. Aber auch die anderen beteiligten Schauspieler sind großartig. Viel dazu beigetragen haben die wirklichen Personen. Sie waren bei den Dreharbeiten beratend tätig. Das hat viel zur Authentizität der Geschichte beigetragen.
Wieder einmal hat Clint Eastwood seine Genialität als Regisseur bewiesen. Zu Recht sind Morgan Freeman (bester Hauptdarsteller) und Matt Damon (bester Nebendarsteller) für den Oscar nominiert.
133 Minuten – ein spannendes Stück Geschichte über das Leben Mandelas und Südafrikas.
Ab 18. Februar 2010 im KINO.
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