Julietta | Produktion: 2001 | Dauer: 95 Minuten | Besucher: 12329
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 06.09.2001
Genres: Teeny, Beziehungsfilm, Lovestory
Bewertungen: Kai: 7.5 | Peti: 6.0 | storm: 4.0 | Mrs Freeze: 4.0 | dotdeguy: 4.0 | Sebi: 2.0
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 4.58 (6)
| Cast: | Crew: | ||||||
|
|
Kritik
| gut war: | schlecht war: |
die Story:
Julietta, eine 18jährige Schülerin aus behütetem Elternhaus in Stuttgart, fährt nach Berlin, um mit ihrem Freund Jiri, Medizinstudent, auf der Love Parade zu feiern. Sie tanzen, nehmen Drogen, werden von der brodelnden Masse mitgerissen und schließlich getrennt. Auf der verzweifelten Suche nach Jiri verliert Julietta das Bewusstsein. Max, ein DJ, rettet sie. Er ist fasziniert von Juliettas Schönheit und in einem, für ihn unwirklichen Moment zwischen Nacht und Morgen, schläft er mit ihr, während sie noch immer bewusstlos ist. Sechs Wochen später bemerkt Julietta ihre Schwangerschaft. Sofort fährt sie nach Berlin, sucht Jiri und trifft auf Max. Der ist inzwischen mit Jiri befreundet und erweist sich erneut als Juliettas "Retter". Max und Julietta fühlen sich zueinander hingezogen und kommen sich näher, doch Julietta versucht diese Gefühle zu ignorieren. Max kann Julietta die Wahrheit nicht länger verschweigen und gesteht ihr, was ihn schon lange bedrückt. Julietta kann nicht glauben, was in der Nacht auf der Love Parade passiert sein soll. Endlich findet sie Jiri und erzählt ihm von ihrer Schwangerschaft. Er reagiert zwar überrascht, freut sich aber darauf, Vater zu werden. Doch die Ereignisse nehmen ihren Lauf und als sich alle drei wieder begegnen, kommt es zu einer dramatischen Auseinandersetzung…
(Pressetext)
die Kritik:
Und wieder einmal wurde bewiesen, dass Sadisten die Sneakfilme auswählen (Final Fantasy war als Alternative da - für „Aufgelegt!“ werde ich euch ewig dankbar sein!), wieder einmal wurde schlechter deutscher Film "at its worst" zelebriert. Dilettantische Schauspieler versuchen ein grottenschlechtes und so unlogisches Drehbuch wiederzugeben, dass einem nur schlecht dabei werden kann.
Krampfhaft wird versucht Heinrich Kleists „Die Marquise von O.“ in die heutige Zeit umzumünzen. Was bei Filmen wie z.B. Eiskalte Engel (Adaption von „Gefährliche Liebschaften“) gelingt, misslingt hier auf ganzer Linie.
Schon alleine die Geschichte ist alles andere als logisch, oder, dass muss man als Mann gestehen, sie erscheint nur Frauen logisch. Warum haut eine vor dem Abitur stehende ungewollt Schwangere ab um zu ihrem mittellosen Freund zu ziehen? Warum gibt sie diesem einen „Schlag ins Gesicht“, obwohl er nur freundlich sein möchte? Scheinbar verstehen es wirklich nur Frauen warum sich eine geschändete Frau von ihrem Freund, der das Kind, dass womöglich nicht einmal seins ist, aufziehen würde, trennt, um daraufhin ihren Schänder die Absolution zu erteilen (nein liebe Kinder, Vergewaltigung ist kein Spaß wie im Film dargestellt) ? Womöglich zieht sie ja noch mit ihm zusammen, jetzt da der erste aus dem Weg ist. JAAA, genau! Scheint wirklich aus dem Leben im 21Jh. gegriffen zu sein die Geschichte. Liebe Drehbuchautoren für WIE BLÖD haltet ihr uns Zuschauer eigentlich? Scheinbar für ziemlich blöd, sonst hättet ihr diesen Film nicht verbrochen.
Fazit: Was soll man über diesen Tiefpunkt deutscher Filmekunst noch schreiben? Ansehen ist reine Zeit- und Geldverschwendung! Und wer auf schlechte Filme steht, seit gewarnt, er ist es auch nicht Wert, da gibt es deutlich „Besseres“ um schlechten Film zu demonstrieren.
Sie sind hier: