Aufgelegt | Produktion: 2000 | Dauer: 94 Minuten | Besucher: 9353
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 18.05.2000
Genres: Kult, Tragödie
Bewertungen: Paxton: 2.5 | Mrs Freeze: 2.5 | storm: 1.0 | Anne: 1.0 | earny: 1.0 | cooltommy: 1.0 | Kai: 0.5 | Sebi: 0.5
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 1.25 (8)
| Cast: | Crew: | ||
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Kritik
| gut war: | schlecht war: |
die Story:
Der Vater liegt im Sterben und an jeder Frauen Brust, die ältere Schwester Georgia (Diana Keaton), verschanzt sich hinter ihrer Karriere, Altjungferndasein, Handy und will von den Familienproblemen gar nichts wissen, ebenso wie die Jüngste der drei Schwestern, die etwas dümmliche Maddy (Lisa Kudrow), die nur ihre eigenen Probleme im Kopf hat. Also muss Eve (Meg Ryan), die mittlere der Drei ( ach was ? Echt ? ), Mutter, Hausfrau und Chefin eines Partyservice sich via Telefon und Handy um den Familienzusammenhalt bemühen, bis ihr der Kragen platz und sie ihr ständig klingelndes Telefon „ auflegt“. Somit bricht natürlich nun das Chaos aus.
die Kritik:
Dieser Film hat Maßstäbe gesetzt!! Ein bisher unübertroffenes Werk seitens der Autorinnen wie auch der Regie. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so einen Dreck angesehen und mich selber verflucht, dass ich nicht meiner Intuition oder meinem Selbsterhaltungstrieb gefolgt bin und schreiend das Kino verlassen habe. Ständig habe ich , ebenso wie wahrscheinlich jeder Mann im Saal, mir gesagt „ Komm *****, das stehst du durch, so schlecht kann kein Film sein, dass du raus gehst! Der wird bestimmt noch besser!“ Tja, Pustekuche, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie LANGE 94 Min sein können, wenn man ständig hofft, dass nach der nächsten Szene der alte, notgeile Sack endlich den Löffel abgibt, jemand diese Eve überfährt oder irgend eine Terrororganisation sie schnappt und auf ne scharfe Atombombe bindet, damit dieses Leiden endlich ein Ende nimmt und der Film wenigstens noch eine unvorhersehbare Wendung oder einen Hauch von Handlung bekommt. Denn mehr Story, als unter „Inhalt“ steht hat der Film nicht.
Ohh.... ähm ....sicher -ich spüre die spitzen Krallen in meinem Rücken und den eisigen Atem der gesamten, emanzipierten Frauenrechtlerinnenbewegung der Welt ( Ola Fans) schon in meinem Nacken - dieser Film zeigt das Leiden und die Bemühungen einer Frau um den Erhalt ihrer Familie und den daraus resultierenden, aussichtslosen Kampf um beruflichen Erfolg in einer kalten, von bösen Männern dominierten Welt..... BULLSHIT......Männer haben die selben Probleme und wir kämpfen uns genauso durch’s Leben wie Frauen auch. ( Bloß, dass wir nicht auf so ne bescheuerte Idee kommen und so was langweiliges, von Frauen als Frauenproblem abgestempeltes Thema, auch noch verfilmen wollen).
Dieser Film rangiert bei mir als „ DER FRAUENFILM“, er ist das dickste Ende des Eisbergs und dient als Selbstbemittleidung der Frauen. Schlechter, langatmiger und langweiliger kann und darf Kino nicht werden und ich warne alle Regisseur- und Autorinnen: wehe, ihr versucht so was zu TOPPEN !
Kurzkritik
*würg*
Kurzkritik
Für Filme wie diesen muss man einfach die Minimalwertung vergeben. Vielleicht sollte man aber auch einfach die Skala ins negative verlängern???
Kurzkritik
Hey, Meg Ryan hat eigentlich mal gute Filme gemacht. Wieso sie dann so einen Dreck am Höhepunkt ihrer Karriere hingelegt hat, ist äusserst fragwürdig!!!!
Kurzkritik
Der Film – ich muss gleich dazu sagen, dass ich mir das Ende erspart habe – spricht meiner Meinung nach ziemlich gut für sich, daher werde ich an dieser Stelle einfach einige Aussagen zitieren. Eve, diejenige der drei Schwestern, die sich am meisten um „Dad“ kümmert und sorgt, über ihr Leben: „Ich verbringe mein Leben im Krankenhaus“ und später zu einer ihrer Schwester: „Wann kommst du mit ins Krankenhaus?“ und später im Krankenhaus... . Wer das ließt denkt jetzt sicher: toll, was soll dieses blöde Gerede über Krankenhäuser? Gut, dann wisst ihr, wie man denkt, wenn man sich Aufgelegt anschaut. Der Film handelt in erster Linie eigentlich nur vom kranken Dad und von Dad im Krankenhaus und von der deswegen besorgten Eve, die ihn dauernd besucht und der bei jedem Anruf das Herz mit dem Ausruf „er ist tot“ stehen bleibt. Und das, obwohl ihr eine Bekannte mitteilt „Ihr Vater ist ein heftiger Fall von Aufruhr“ und Dad einen Humor hat, der naja wie soll ich sagen, irgendwie nicht so wirklich zum lachen ist. Und obwohl Eve sich dann irgendwann auch mal fragt „wieso liebe ich diesen Irren?“ und dabei kräftig rumheult, trinkt sie gleich danach „auf ihre Tapferkeit und ihren Kummer“ – heul. Ja, es ist schon toll, Eves ach so schreckliches Leben zu verfolgen, ein Leben bestehend aus Telefonieren (wobei die Gesprächspartner da so manches Mal auflegen – daher kommt wohl der alles andere als originelle Titel – wobei wenn ich es mir recht überlege ist „besonders unoriginell“ fast schon wieder originell), Autofahren und ihrem Vater. Aber eigentlich besteht ihr Leben und somit der Film nur aus ihrem Vater, denn telefoniert sie, geht es um ihn, fährt sie Auto, kommt sie von oder geht sie zu ihm. Es ist wirklich so uninteressant, wie es klingt! Doch später: eine "dramatische" Szene im Film: – ja, man glaubt es kaum, der Film hat doch noch eine kleine Wende parat – Eve reißt sämtliche Telefonkabel aus der Wand. Wie jetzt? denke ich mir, von was soll der restliche Film denn nun handeln, wo doch bisher fast ununterbrochen telefoniert wurde? Aber das habe ich dann nicht mehr erfahren, denn als Eve meinte „Ich habe es satt und zwar ein für alle mal“, da hab ich mich irgendwie angesprochen gefühlt, und den Fernseher (der Film läuft mittlerweile auf Premiere) abgeschalten. Und für alle, die den Film noch nicht gesehen habe bzw. ihn sich nie anschauen bzw. antun werden, hier die ultimative Weisheit (von Dad für Eve): „Taxi, die einfachste Art zu reisen. Das musst du dir merken!“. Toll, jetzt wissen wir's. (der Film kriegt von mir ne 2 und keine 1, weil ich Meg Ryan eigentlich echt gut finde und sie selbst in diesem Film an einigen Stellen ihren Charme verbreitet)
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