28 Days Later | Originaltitel: 28 Days Later | Produktion: Großbritannien, USA 2002 | Dauer: 112 Minuten | Besucher: 13636
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 05.06.2003
Genres: Horror
Bewertungen: Saufbruader: 9.0 | Steffen: 9.0 | salvator: 8.5 | Peti: 8.5 | storm: 8.5 | Mori: 8.5 | Kai: 8.0 | ZONNEY: 8.0 | RobGordon: 8.0 | willtippin: 8.0 | tuennes: 7.5 | Sebenika: 7.5 | Sebi: 7.5 | Audrey: 7.0 | bundy007: 7.0 | DiamondDog: 7.0 | ellop: 6.5 | Anaijavi: 5.5 | eu pingu: 5.0 | garak: 5.0 | Matthias: 4.0 | Paxton: 3.0 | chifan: 2.0 | Tool: 2.0
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 6.69 (24)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||
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Kritik
| gut war: | |
| endlich wieder nen Movie ab 18 |
die Story:
Tag 1: Rasend schnell verbreitet sich der hoch infektiöse Virus aus einem Forschungslabor über die gesamte britische Insel. In Sekundenschnelle werden aus Menschen reißende Bestien.
28 Tage später: Eine Szenerie wie aus dem Alptraumlexikon: Ein junger Mann erwacht aus dem Koma und ist allein auf der Welt. Im OP-Hemd irrt er durch die Krankenhausflure. Die Möbel sind umgestoßen. Telefonhörer baumeln runter. Draueßn auf den Straßen Londons: nichts, niemand, keine Menschenseele. Die bekanntesten Straßen und Gegenden verwüstet und verlassen.
Hoffnung für Jim und drei weitere Nicht-Infizierte verspricht alleine ein Funkspruch einer kleinen Armee-Einheit, die im Norden Englands die Antwort auf die Infektion gefunden haben will. Zusammen machen sich Jim, Selina, Hannah und Frank auf die gefährliche Reise durch das verwüstete England.
Doch sie ahnen nicht, dass ihnen der eigentliche Alptraum erst noch bevorsteht...
die Kritik:
Ich habe den Film am Montag in einer speziell veranstaltet Sneak Extrem des Kinopolis in Sulzbach gesehen. Genial .. endlich mal wieder nen Schocker und das ab 18 Jahren - selbstverständlich heißt es nicht gleich, dass dieser gut wird, aber die FSK Freigabe hat doch einiges zu sagen!
Genial sind die ersten Minuten aus 28 Days later denn die werden im Gedächtnis bleiben, auch wenn man sich an den Rest (die Zombies, das Blut, den Militärkommandeuer und seine notgeilen Untergebenen) schon längst nicht mehr erinnern kann. Was als Zombie-Horror-Genre beginnt wandelt in der Mitte des Films in ein kleines Psychodrama um.
Die Story natürlich schon mal dagewesen, also im Endeffekt nichts neues, der Film an manchen Stellen ziemlich billig produziert und man fragt sich, ob man wirklich im Zeitalter der Computernachbearbeitung lebt (siehe gemalte Blumen, rein "gebastelte" Windräder, unschärfe im Bild). Die Story ein ziemlich müdes Ende ohne richtige Aufklärung und bessere Infos, aber insgesamt ein annehmbar Film, den man sich aber höchstens am Kino-Dienstag für 4 Euro ansehen sollte.
Bedingt durch Trailer und TV-Werbungsbedingt hatte ich mir mehr erhofft und soooo schrecklich und gruselig ist der Film nicht und mein Schocker des Jahres bleibt immer noch "ring"
Kurzkritik
Etwas abgelenkt hat mich fast 30 min lang die Frage, was denn DAFÜR der Grund gewesen sein soll, auf DV zu drehen -ab Mitte des Filmes stört das aber (wie meistens beim FAZen) nicht mehr und wenn am Ende dann die Auflösung zu der Technikwahl kommt, dann kann man einfach nur "geil" denken.
Ansonsten tolle Synchro, die nicht dauernd Schauer üb den Rücken jagt, tolle Dialoge, die wunderbar viel über die Charaktere (die eh eigentlich immer geschickt eingeführt werden) erzählen und Spaß machen, rundes Drehbuch, tolle Schock-Effekte, packender Schnitt, ordentliches aber nicht berauschendes Sounddesign und unaufdringliche Visual Effects.
Am Ende fehlte mir persönlich noch irgendwas ... was aber den Gesamteindruck dann doch nicht schmälerte.
Grusel-Movie des Jahres ist auch für mich "the RING" - aber dieser hier macht Spaß, packt - und verführt ganz einfach zu der Idee, sich rote Kontaktlinsen und Kunstblut mitzubringen und nachdem die Lichter im Saal wieder angehen einfach mal die Nerven des Publikums zu testen, indem man so präpariert mit hängender Zunge und Gegrunze über untere Sitzreihe herfällt ... ;)
Kurzkritik
All zu schnell verflacht die Handlung und 28 Days Later entwickelt sich in ebensolchen Tempo in einen schlecht gemachten Horrorfilm nach Schema F.
Immer wieder die gleichen Attacken in dunklen Orten, Zombies im dunklen Tunnel, Zombies im dunklen Wald, Zombies im dunklen Haus, immer wieder die gleichen dummen Fehler der Leute; wer bitte setzt sich freiwillig einer Gefahr aus die vorhersehbar ist (Fahrt durch den Tunnel, das Betreten des Hauses an der Tankstelle) - gähn, schnarch. Hat man alles schon zigmal gesehen - bloß besser. Genauso einfallslos sind auch die Figuren gestrickt, allen voran die Militärs - hier wäre selbst der gute alte Chuck Norris nicht überfordert gewesen.
Im Endeffekt wird für beide Gruppen von Zuschauern nichts geboten. Für eine wirkliche Auseinandersetzung mit unserer Zeit und der Kritik unserer Gesellschaft, bleibt der Film zu oberflächlich (vor allem bleibt er zu schnell an der Oberfläche hängen) und für Horror- bzw. Splatterfans gibt es wahrlich eine Menge bessere Alternativen. Hier wird für keine der beiden Gruppen etwas geboten.
Ein paar positive Aspekte möchte ich aber wenigstens noch erwähnen. Zum einen ist es die beklemmende Stimmung des ausgestorbenen Londons, auch wenn diese der Anfangsszene von Vanilla Sky nicht annähernd das Wasser reichen kann, und zum anderen die grandiose musikalische Untermalung, welche mitzureißen vermag.
Alles in allem ändert dies aber nichts mehr entscheidend am Gesamtbild des Films.
Kurzkritik
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