King Arthur | Originaltitel: King Arthur | Produktion: USA, Irland 2004 | Dauer: 125 Minuten | Besucher: 16831
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 19.08.2004 | Starttermin, USA: 07.07.2004
Genres: Action, Abenteuer, Drama
Bewertungen: Lizzie: 9.5 | Ladady: 9.5 | earny: 8.5 | cooltommy: 8.5 | willtippin: 8.0 | Kai: 8.0 | Mori: 8.0 | DiamondDog: 8.0 | kowalski84: 7.5 | RobGordon: 7.5 | computerklaus: 7.5 | Kathybabe: 7.5 | ZONNEY: 7.5 | Sven G.: 7.0 | Audrey: 7.0 | Sebenika: 7.0 | mr. blond: 7.0 | Anaijavi: 6.0 | Sebi: 5.5 | morgaine: 5.5 | Paxton: 5.0 | aquatax: 3.5
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 7.23 (22); Action: 7.88 (12); Anspruch: 5.38 (12); Erotik: 4.42 (12); Humor: 5.21 (12); Musik: 7.5 (12); Unterhaltung: 7.79 (12)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||||
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Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| bodenständig, realismuslastig, nur in grenzen heroisch | stellenweise unlogisch übergänge - eventuell durch schlechten schnitt (oder ich sah eine schlechte kopie) |
die Story:
es ist ja ein riesenglück, dass der drehbuchautor david franzoni bei seinem aufbau des filmes "gladiator" sozusagen am rande mit diesem thema konfrontiert wurde, und sich auch anschliessend damit auseinandergesetzt hat!
die merlin-artus-saga wird hier äusserst realistisch gehandhabt: lucius artorius castus ist halb-römer und brite und verdient seinen sold durch sicherung britanniens südlich des hadrian-walls. merlin ist kein zauberer, sondern chef der pikten nördlich des walls. die sachsen fallen im norden ein und schaffen es so, arturos spezialtrupp mit den pikten zu verbünden. sachsen werden geschlagen, artur heiratet guinevere, römer ziehen sich zurück - ende gut alles gut.
die Kritik:
finde ich nicht nur toll, sondern auch unheimlich wichtig, dass dieser film gemacht wurde, denn so wird endlich die menschheit wieder zum denken angeregt. das traurige ist nämlich, dass seit marion zimmer-bradleys "avalon"-trilogie, ein nicht unbeachtlicher anteil von personen diesen ROMAN, dieses MÄRCHEN für bare münze hält!
die ideen sind klar und äusserst bodenständig. keine magie, die nebel kommen von selber und nicht erst nach ruf, merlin ist ein anführer der pikten und hat mit magie in diesem werk gar nix zu tun.
die helden sind durch und durch menschlich und werden auch darauf hingewiesen, dass töten einfach töten ist - egal WEN man tötet, ob sachsen, ob pikten, ob römer.
ich glaube ja leider nicht, dass dieser film ein riesen erfolg wird. denn dazu fehlen einerseits reisserischer hauptdarsteller (ich glaube nur till schweiger und keira knightley sind bekannt) und andererseits ist die story so contrair, zur bereits ins gehirn der normalbürger ge"zimmer"ten fabel, dass sich wahrscheinlich nur wenige damit auseinandersetzen wollen.
leuten, die sich ernsthaft mit der geschichte (und nicht nur mit geschichten) auseinandersetzen wollen, kann ich diesen film aber wärmstens empfehlen!
Kritik
die Story:
"King Arthur" ist eine weitere Verfilmung der, in England schon fast National-Sage zu nennenden, Geschichte um König Artus (Clive Owen), mit seiner Frau Guinevere (Keira Knightley) und den Freunden und Weggefährten Lancelot (Ioan Gruffudd), Tristan (Mads Mikkelsen), Gawain (Joel Edgerton), Galahad (Hugh Dancy) und Merlin (Stephen Dillane). Die Geschichte, die Regisseur Antoine Fuqua erzählt, ist auf die wesentlichen Bestandteile eines klassischen Dramas reduziert und verläuft in fast durchweg "realistischen" sowie historisch korrekten Bahnen. Artus, entgegen der üblichen Mythologie hier Nachkomme eines berühmten Reitervolkes und gleichzeitig römischer Soldat und Anhänger Roms, muss zunächst erkennen, dass das Rom wie er es kannte und schätzte nicht mehr existiert. Er findet die Liebe zu Guinevere (Keira Knightley) und findet, auf der Suche nach Freiheit und Frieden, seine wahre Bestimmung, abseits vom sinkenden Stern des glorreichen römischen Reiches, im Süden einer verregneten und nebligen Insel - Englands.
die Kritik:
Fuqua übernimmt von den klassischen Geschichten eigentlich lediglich die Namen sowie das Schwert "Excalibur" und transformiert diese, in eine Geschichte über das das Finden einer Bestimmung, über Bedrohung und Befreiung. Einige Elemente weisen interessanterweise Parallelen zu Fuquas letztem Film Tränen der Sonne (Tears of the Sun) auf; auch dort soll der Held eigentlich nur eine kleine Gruppe von Menschen (dort Missionare, hier hochrangige Römer) retten, entschließt sich aber dazu allen Unschuldigen zur Flucht vor den bösen Hehrscharen des Feindes (dort Afrikaner, hier Sachsen) zu verhelfen. Auch der Ablauf der Geschichte ist ähnlich: nach einigen Gefechten endet das Ganze in einer finalen Entscheidungsschlacht bei der trotz zahlenmäßiger Überlegenheit der kleinere, aber schlauere, technologisch besser ausgerüstete und vor allem menschlich bessere Gegner (dort eine kleinen Gruppe Amerikaner, hier eben Artus und die Pikten) gewinnt. Abseits von den seichten Metzel-Bildern, die man aus Tränen der Sonne (Tears of the Sun) kennt, hätte "King Arthur" aber noch einiges mehr bieten können. Hätte und nicht hat muss hier leider gesagt werden, denn einige Punkte, Raum für etwas mehr gegeben hätten, werden leider nicht ausgebaut:
Der Konflikt zwischen Cerdic (Stellan Skarsgård) und Cynric (Til Schweiger) hätte ausgebaut werden können; die Verachtung die Cerdic für seinen Sohn hegt hätte stärker betont werden können.
Der Charakter des Merlin kommt zu kurz. Hier hätte man ihn als charismatischen Führer der verzweifelten und von Römern und Sachsen unterdrückten Pikten darstellen können.
Die Dreiecksbeziehung zwischen Lancelot, Guinevere und Arthur hätte ausgebaut werden können. Ein interessantes Element hätte die aufkeimende Spannung zwischen Artus und Lancelot, ob der Führerrolle die Artus auf dem Feld und bei den Frauen innehat, werden können. Wie wäre es beispielsweise wenn Lancelot nicht gestorben wäre und Guinevere, ob der Rettung vor dem Tod durch Lancelot, an der Liebe zu Artus gezweifelt hätte?
Die Entwicklung des geretteten römischen Jungen, und zukünftigen Papstes hätte weiterverfolgt werden können. Was wenn er selbst ermordert oder gar den Menschen in Rom das humanistische Weltbild Artus vermittelt hätte?Zeit genug für einen Ausbau wäre gewesen, denn der Film hat mit 125 Minuten ja genau das Zeitlimit für Überlängenzuschlag erreicht. Wieso also den Film nicht etwas länger machen, wenn der Zuschlag ja sowieso schon gezahlt werden muss ...
Trotz aller Kritik finde ich den Film gelungen und überzeugend. Die Musik ist, auch wenn nicht besonders innovativ, dann doch passend, bewegend und mitreißend. Zumindest mich hat der Film also emotional durchaus erreicht, was sich auch in meiner Bewertung niederschlägt.
Kurzkritik
Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| als positiv denke ich sollte man die Schlachtszenen bewerten, sowohl auf dem Eis, als auch am Wall. Auch die Landschaftsaufnahmen und diverse Ritte, etc. sind durchaus interessant zu betrachten. Die Schauspieler sind ebenfalls nicht fehlbesetzt - außer Till Schweigers Stimme, die ihn einfach nicht zum Sachsen machen will. Kostüme können denke ich ebenso überzeugt. Kurz gesagt: Die Hülle ist hervorragend, sprich die Möglichkeiten für einen hervorragenden Film sind gegeben. |
Leider sind nur die Möglichkeiten gegeben. Das Ergebnis ist geradezu erbärmlich. die Story schwingt von einem Höhepunkt zum anderen und zeigt keine Tiefpunkte in denen man kurzzeitig verschnaufen kann. Selbst die "Ruhe" vor dem großen Kampf wird durch den Konflikt Arthur und seiner Getreuen weitergetragen und macht die Schlacht dann selbst irgendwie unspannend. Durch die unzureichende Vorstellung der Charaktere, sind die Tode diverser Ritter dem Zuschauer vollkommen egal und der Tod Lancelots ist schon eher lachhaft als tragisch. Alle in den Film eingebauten Erzählstränge kommen zu kurz: Wie schon erwähnt: Der Kampf gegen die Pikten - nur angeschnitten. Wer ist Merlin, wer sind die Pikten warum rennen sie gegen den Wall? Wie sah die Vergangenheit aus? Der Kampf gegen die Sachsen - nur angeschnitten: warum sind sie überhaupt da? Was wollen sie? Kommen sie wieder? Die Liebe im Dreieck Arthur, Guinivere, Lancelot - ein paar Blicke sollen für die ganze Geschichte stehen: mehr als lachhaft, ja nahezu unverständlich für diejenigen, welche die Legende nicht kennen. Die Ritter der Tafelrunde - Warum überhaupt ein runder Tisch, wer ist schon gefallen? Warum sind sie grandios? Was haben sie denn schon so tolles geleistet, dass jeder von ihnen spricht. Wer sind die verbliebenen: Was sind ihre Eigenschaften, außer dass sie einem Reitervolk entstammen. Die Sachsen selbst - innerfamiliäre Konflikte? Wieso? Was liegt hinter ihnen. Der zu rettende zukünftige Papst: warum hängt er auf einem Anwesen "in the middle of nowhere", Mitten im Feindesland rum, wenn er doch so wichtig ist? Was ist sein Schicksal, warum ist er nicht so wie sein Vater? Welche Rolle spielt seine Mutter? und wenn wir schon dabei sind, welche Rolle spielt der kleine Piktenjunge um den sich einer von Arthurs Rittern (war es Gawain?) und später die Mutter so sorgsam kümmert. Warum ist Rom im Rückzug? Was passiert in Europa? Warum regiert Verrat? Wer außer ein "toller und ehrlicher Mann" war der von Arthur verehrte Römer (ich weiß nicht mehr wie er hieß, Pellagius?) |
die Story:
Nachdem schon die erste Kritik die Story auf nahezu perfekte Weise zusammengefasst hat, kann ich es mir doch nicht nehmen lassen es ebenfalls nochmal zu versuchen:
Man nehme: Einen Schauspieler der vom Typ her gewisse Ähnlichkeiten mit einem gladiatorischen Russel Corwe hat, gebe eine piktische Amazone ("die Brustlose") und deren blaubemalten Häuptling Merlin hinzu, außerdem eine Bande ganz unterschiedlich in Erscheinung tretender Getreuer, ein paar böse Römer, ein paar böse Sachsen und den Sohn eines Sachsenführers, der mit seiner Stimme allein schon die Zuschauer aus dem Kinosaal treibt. All das zusammen ergibt King Arthur.
Kurz und gut: der Römische Mauerbewacher Artorius will mit seinem Mannen wieder als freier Mann außerhalb der römischen Armee von dannen ziehen und seine Wallburg steht kurz vor der Auflösung wegen der herannahenden Sachsen, da muss er einem römischen Bischof noch einen letzten Auftrag erfüllen ,nämlich den Papstnachfolger vor den Sachsen retten, mit Ärger im Gepäck und natürlich seinen schimpfenden Getreuen, vollzieht er dergleichen. Sorgt für Gerechtigkeit (wie schon erwähnt "Tränen der Sonne"- Niveau) jagt Til Schweiger aufs Glatteis, gewinnt die Schlacht, heiratet Guinivere und lebt glücklich als König einer Horde blauangemalter Jubelfritzen.
die Kritik:
Die Story durchaus Trilogie verdächtig meiner Meinung nach, da das Potenzial sowohl bei den Schauspielern, als auch bei dem Material, den Effekten etc. durchaus vorhanden ist. Aufgrund des Namens wäre dies wohl auch vermittelbar. Leider, werden alle guten Ansätze im Keim erstickt: Was bleibt ist ein zerwürfeltes Stückchen Geschichte, die sich aus Mythos und Historie vermischt und bei dem man nur noch heulen kann, wenn man bedenkt welche Möglichkeiten vorhanden gewesen wären.
Ich für meinen Teil hoffe, dass sich jemand dies zu Herzen nimmt und eine anständige Verfilmung der Legende vornimmt, von mir aus in einer Trilogie, oder nur ausschnittsweise gewisse Abschnitte betrachtet. Z.B. die "Suche nach dem heilgen Gral". Was hier vorliegt wäre seichte Hollywoodunterhaltung, welche für einen unanstrengenden Kinoabend durchaus einladen würde, wenn man nicht ständig das Gefühl hätte: "Der Film wurde verpfuscht".
Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| - Die zwei führenden Kontrahenten - Ein guter Schnitt, der dem Plott Leben verleiht |
- Kaum tiefergehende Ausarbeitung seiner Charaktere / Kulturellen Ursprüngen |
die Story:
Arthur und seinen Mannen wurden nach dreizehn Jahren Dienstleistung die Entlassung aus dem Rittertum zugesagt - es kommt anders als gedacht. Einen letzten Auftrag sollen sie erfüllen, erst dann dürfen sie freien Wegen folgen.
die Kritik:
Die Legende von König Arthur und seinen Rittern der Tafelrunde dürfte hinlänglich bekannt sein - diese jedoch ist neu. Merlin ist kein Zauberer, dafür Pikte (Ausdruck der Römer für Stämme keltischer Kultur in Schottland), gleiches gilt für Guinevere, die so ganz anders daherkommt als das liebliche Burgfräulein. Ähnlich unmagisch ergeht es Arthur und seinen Mannen. In der Jugend als Lehnsknechte eingezogen dienen sie zu Taten als Ritter, stehen für Ehre und bieten Schutz - letzterem dessen Befehlsgewalt sie unterliegen.
Das großes Problem an King Arthur ist die Verweigerung tiefergehend auf seine Charaktere einzugehen. Vom "König" und seinen Mannen wird uns viel erzählt - zu sehen bekommen wir davon nichts. Unglaubwürdig wird es dazu; fällt das Gutdenken des römischen Imperiums mit nur einem Satz zusammen. Keira Knightley (ein Name wie geschaffen für solch Film) überzeugt als kampfeswütige Amazone nur bedingt - ebenso wie Hans Zimmers kaum inspirierender Score. Über einen Hintergrund der aufgeführten Völker erfahren wir kaum etwas. Sparsam wird es bei den Sachsen, die ganz gewiss nicht ausschließlich die Bösen von Übersee waren (als Römer sollte sich zunächst an die eigene Nase gefasst werden). Als traurige Krönung der eingangs erwähnte Merlin - wo verbleibt sein Part?
Damit bestätigt auch diese Bruckheimer-Produktion das sie keine Ausnahme ihrer Regel entspricht; den Mangel an Tiefe und Glaubwürdigkeit. Warum also, allen Unkenrufen zum Trotze, eine solide Teilnote vergeben? King Arthur ist wie ein Müslifrühstück; gleichermaßen leicht bekömm- wie verdaulich und mundet dabei nach Chips und Schokolade!
Die Tage in Britannien werden von einfachen Weltbildern beherrscht. Der Feind steht klar am Horizont, allen voran ihr Anführer Stellan Skarsgard. Ruhig spielt er auf, aber man spürt das es im innern brodelt - ein Kriegsmüder Vulkan, den man besser nicht erzürnt. Ihm Gegenüber steht Clive Owen, der Quasinachfolger des Crowe-Gladiators. Herrlich erfrischend seine Augen, in die man gerne schaut und die tief Blicken lassen.
Einen Sonderpreis hätten die Cutter verdient. Ihnen gelang es den seichten Plot kurzweilig auf händchenfüllende Aperitifs umzuschneiden. Hinzu dürfen sie gelobt sein als erste Übersichtlichkeit in einem längerem Massengefecht aufzuzeigen - das wollte weder den Gladiatoren noch Trojanern gelingen.
Der Rest des Gutgehenden verdeutlich sich in Vergleichen. In der Schar um Arthur erkennen wir die Nordmänner um den "13ten Krieger". Hart aber charismatisch: Männer mit Kern und fester Faust, Elf Kindern und wohl hundertfach erschlagenen Schädeln.
Kurzkritik
Während ihrer Feldzüge unterwerfen die Römer das Volk der Sarmaten und die Männer, die vor dem Tod verschont wurden, müssen von nun an den Römern dienen. Dieses Abhängigkeitsverhältnis wird auch auf deren Kinder übertragen. Einer dieser sarmatischen Söhne ist Lancelot, der irgendwann in Britannien stationiert wird und dem römischen Befehlshaber Arthur, Sohn eines Römers und einer Britannierin, unterstellt wird. Im Jahre 467 n. Chr. werden Arthur und seine Ritter Lancelot, Gawain, Galahad, Bors, Tristan und Dagonet an dem Tag, an dem sie eigentlich aus ihren Verpflichtungen "entlassen" werden sollten, auf eine letzte und extrem gefährliche Mission geschickt. Sie müssen eine prominente römische Familie im Norden Britanniens vor den barbarischen Sachsen retten, erst dann erhalten alle ihre Entlassungspapiere, die ihnen freies Geleit zurück in ihre Heimat garantieren. Als Arthur dann jedoch sieht, wie der römische Würdenträger seine "Untergebenen" behandelt und dass er die britannische Pikten-Kriegerin Guinevere gefangen hält, kommen ihm langsam Zweifel, ob er für die richtige Seite kämpft...
"King Arthur" besticht vor allem durch gute Kampfszenen (ein Höhepunkt ist die Schlacht auf dem Eis), sehenswerte Landschaftsaufnahmen, die brillante Musik von Hans Zimmer und nicht zuletzt durch die Darstellungen von Clive Owen ("Die Bourne Identität") und Keira Knightley ("Fluch der Karibik"). Owen, der inzwischen einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller für "Hautnah" erhalten hat, liefert eine hervorragende Interpretation seiner Rolle. Er schafft es, Arthur mit einer überzeugenden Mischung aus Härte, Moralität, Zorn, persönlichem Schmerz, Warmherzigkeit und Autorität darzustellen und seinen Kampf für die gerechte und gute Sache glaubwürdig rüberzubringen. Und auch Keira Knightley überzeugt als Kämpferin Guinevere mit einer geheimnisvollen Mischung aus Unschuld, Stärke, Kampfgeist, Traurigkeit und Hoffnung.
Ein zentrales Thema des Films ist der Kampf für eine größere Sache (hier die Freiheit und die Vereinigung Britanniens) und darüber hinaus wird mit Verbrechen und Unmenschlichkeit im Namen von Religion und Politik abgerechnet.
Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") hat mit seiner "realistischeren" Inszenierung der Arthus-Sage einen ziemlich sehenswerten Film geschaffen, der sich auch mal Zeit für ruhigere und zwischenmenschliche Töne nimmt, und der es durchweg versteht, einen mit einer sehr stimmigen Atmosphäre, guter Action und souveränem Schauspiel mitzureißen und einfach nur gut zu unterhalten.
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