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Zufallsbeitrag

Beitrag zu Charlie Bartlett von a.g.wells, geschrieben am 06.07.2008:
Filme über oder mit der Schule hat es schon zu allen Zeiten gegeben. Highschoolfilme. Bloß hatten sie früher noch nicht die Bezeichnung. Meine ersten Geschichten über Schüler im Kino gehen zurück bis in die Fünfziger. „Denn sie wissen nicht was sie tun“ (1955) mit James Dean oder „Saat der Gewalt“ (1955) mit Glenn Ford und der Musik von Bill Haley „Rock Around The Clock“, die Erkennungsmelodie der damaligen Jugendlichen. In jedem Jahrzehnt versuchten die Filmbosse mit diesen Geschichten die Jugend damit ins Kino zu locken.

„Charlie Bartlett“ ist da keine Ausnahme. Charlie (Anton Yelchin) ist nicht gerade ein Musterknabe. In regelmäßigen Abständen fliegt er von jeder Privatschule. Seine alleinerziehende Mutter Marilyn (Hope Davis) – sein Vater sitzt im Knast wegen Steuerhinterziehung – schickt ihn als letzten Versuch auf eine stattliche Highschool.

Schnell muss Charlie jedoch feststellen, dass die Dinge hier ein wenig anders laufen. Doch er ist ein Meister der Anpassung. Mit seinem unbeugsamen Optimismus, seiner wachen Intelligenz und seinem untrüglichen Gespür für ein gutes Geschäft fällt ihm auch hierfür eine Lösung ein. Um bei seinen Mitschülern Sympathiepunkte einzuheimsen, eröffnet Charlie kurzer Hand eine kleine Psychotherapeutenpraxis auf der Schultoilette und gibt zu den guten Ratschlägen jede Menge blauer, rosafarbener und grüner Pillen.

Sein Arsenal an Medikamenten reicht von Prozac über Retalin bis hin zu Haldol. Doch schon bald merkt er, dass seine Schulkameraden weit mehr brauchen, als nur bunte Pillen. Was ihnen wirklich fehlt ist jemand, der ihnen zuhört. Charlie nimmt den Kampf gegen Einsamkeit, Isolation und Panikattacken in seiner ganz eigenen, verqueren Art und Weise auf und verändert damit nicht nur das Leben
seiner Mitschüler, sondern auch sein eigenes.

Ein netter Versuch das Genre wieder zu beleben. Allerdings mit zu viel Weichspüler. Damit wirkt der ganze Film ein bisschen unecht. Allerdings der Newcomer Anton Yelchin (auch im neuen „Star Trek als Cheekov) überzeugt genauso wie Robert Downey Jr. als Principal.

100 Minuten – ein filmischer Versuch über das Erwachsenwerden.

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