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Zufallsbeitrag

Beitrag zu State of Play von Mr. Ego, geschrieben am 23.06.2009:
Als aufstrebendem Politiker schienen dem jungen Kongressabgeordneten Stephen Collins alle Türen für eine aussichtsreiche Karriere offen zu stehen, und längst galt er nicht nur bei Experten als nächster Kandidat für den Posten des Präsidenten. Dann wird jedoch seine Assistentin ermordet und der befreundete Journalist Cal McCaffrey auf den Fall angesetzt. Bei seinen Nachforschungen kommt der schon bald einer riesigen Verschwörung auf die Spur, die weiter reicht, als sie alle für möglich gehalten hätten....



Kevin McDonald, eigentlich Dokumentarfilmer, hat sich 2006 mit seinem ersten Kinodrama „Der letzte König von Schottland“ in den Hollywood-Olymp katapultiert. Dokus macht er freilich immer noch, aber zwischendurch legt der Mann mit seinem Thriller „State of Play“ die Filmversion einer gleichnamigen Fernsehserie(2003) vor. Couragierte Journalisten, politische Intrigen, da erinnert man sich, unter anderem, an Alan J. Pakulas Watergatestory „Die Unbestechlichen/1976“. McDonalds Beitrag kann daneben durchaus bestehen,Pakulas brilliante Erzählstruktur erreicht er dennoch nie so ganz.

Nun ist es offensichtlich gar nicht einfach, einen TV-Sechsteiler auf zwei Stunden zu reduzieren, dafür hat das Werk drei offizielle Drehbuchautoren verschlissen, die schlussendlich doch noch ein spannungsgeladenes Szenario zustande brachten. Da ist dann auch einiges drin; es geht um eine mörderische, politische Verschwörung, aber auch um die Entscheidung zwischen Berufsethos und Freundschaft wählen zu müssen. Der Streifen schafft es in der Tat, dass wir bis zum Schluss wach bleiben, am Ende, jedoch, wird’s ein wenig schal…

Warum nun Brad Pitt und Edward Norton „das Handtuch warfen“ bleibt dahingestellt, ganz sicher ist Russel Crowe, ein vollwertiger Ersatz für den schönen Mr. Pitt. Crowe gibt seinen Part, als Schreiberling Cal McCaffrey, herrlich Oldfashion, im Siebziger-Look, vollbärtig und langhaarig; ein Dinosaurierer, der mit seiner Chefin (grossartig: Helen Mirren) über die Zukunft der Zeitung philosophiert. Ganz das Gegenteil, der geschniegelte Ben Affleck, als Kongressabgeordneter Collins; Überraschender Weise zeigt sich der ansonsten eher blasse Ehemann von Jennifer Garner hier von seiner besseren Seite.

Allerdings hätten wir vielleicht doch lieber Norton in dieser Rolle gesehen, man kann halt nicht alles haben….

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