Sin City | Originaltitel: Sin City | Produktion: USA 2005 | Dauer: 126 Minuten | Budget: $45 Mio. | Besucher: 20759
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 11.08.2005 | Starttermin, International (Produktionsland): 01.04.2005
Genres: Comicverfilmung, Drama, Thriller, Action
Bewertungen: Kathybabe: 9.5 | alliance1979: 9.5 | cengus: 9.5 | feiern: 9.5 | ruben: 9.5 | DiamondDog: 9.5 | dreamfall: 9.5 | willtippin: 9.5 | CMBurns: 9.0 | Cathrine: 9.0 | Mandarine: 9.0 | Kai: 9.0 | trust_no1: 9.0 | tuennes: 9.0 | Anaijavi: 9.0 | kowalski84: 9.0 | Jerry Lundegaard: 9.0 | chifan: 9.0 | dotdeguy: 8.5 | DejaVu: 8.5 | Sebenika: 8.5 | ZONNEY: 8.0 | Audrey: 8.0 | Sebi: 7.5 | cooltommy: 7.5 | earny: 6.0 | Binca: 6.0 | brüh's eis: 5.5
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 8.57 (28); Action: 9.23 (13); Anspruch: 7.23 (13); Erotik: 7.62 (13); Humor: 6.08 (13); Musik: 8.12 (13); Unterhaltung: 8.19 (13); Spannung: 8.73 (13)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsangabe
Sin City: Die Stadt der Sünden...
Sin City ist ein Sündenbabel, eine dunkle Stadt, in der es jede Menge Powerfrauen gibt, aber auch Unschuldsengel und arme Opfer. Es gibt Cops, korrupte und ehrenhafte, Menschen am Rande der Gesellschaft mit deformierten Gesichtern, die innen drin strahlend sind, aber auch häßlicher, als es jede Visage sein könnte. Es gibt Rächer und Beschützer, Triebtäter und Auftragskiller, Karate-Girls und strippende Heilige...
Es sind drei Geschichten mit wenig Bezugspunkten, die hier erzählt werden. Der Streetfighter Marv (Mickey Rourke) lernt die schöne Goldie (Jaime King) kennen und verbringt eine Nacht mit ihr. Als sie am nächsten Morgen tot ist, schreit alles in ihm nach Rache. Der Privatdetektiv Dwight (Clive Owen) ist nach dem Mord an einem Polizisten bereit, alles zu tun, um seinen Freundinnen unter den Damen der Nacht aus der Patsche zu helfen. Und Hartigan (Bruce Willis), der letzte aufrechte Cop der Stadt, rettet in seiner allerletzten Dienststunde eine Elfjährige aus den Klauen eines Psychopathen, der aus mächtigem Hause stammt...
Drei Männer, die im Leben versagt haben, die eine neue Chance suchen, die sich für eine gefallene Lady einsetzen und bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Drei Männer mit Seelen, die sich in explosiver Gewalttätigkeit entladen...
Kurzkritik
Die drei Geschichten kann man auch für sich stehen lassen und als eigenständige Kurzfilme betrachten. Rodriguez aber schnitt die Geschichten so geschickt, dass sie eine gewisse Tiefe vorgaukeln und Sin City wie ein Episodenfilm erscheinen lassen. Doch außer dem Ort haben diese nichts miteinander gemein. Nichtsdestotrotz fesseln die einzelnen Episoden ungemein, wenn auch die Dialoge mitunter zwischen plump und poetisch schwanken. Was aber vor allem an Sin City begeistert, ist die optische Umsetzung, denn außer ein paar gelegentlichen Farbklecksen hier und da, ist der ganze Film in Schwarzweiß gehalten, was das herrlich düstere Flair gut rüberbringt. Hinzu kommt noch ein "bunter" Potpourri kranker Charaktere, wobei mich vor allem Elijah Wood als wahnsinniger kleiner Nimmersatt begeisterte.
Ausgesprochene Pazifisten sollten sich allerdings einen Gang ins Kino zweimal überlegen, denn die einzige Sprache die in Sin City zu hören ist, ist die der Gewalt. Und die ist mitunter so extrem brutal, dass im Vergleich dazu Kill Bill: Volume 1 wie ein Film fürs Kinderprogramm wirkt. Was man so vom Körper trennen kann, wird hier fleißig abgeschlagen, abgetrennt und abgerissen; zu Brei geschlagen oder einfach verfüttert. Zartbesaitete Naturen erwartet hier also wahrlich eine Achterbahnfahrt des Grauens, auch wenn den Szenen doch durch die Farbwahl ein wenig von ihrer Grausamkeit genommen wird.
Also wer kein Problem mit der Gewalt hat sollte unbedingt mal in der Stadt der Sünde vorbeischauen...
Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| Menge guter Schauspieler Hübsche Frauen(Jessica Alba,Brittany Murphy) |
Schwarz Weiß Der Anfang Das Ende Der Film hat keinen Sinn |
die Kritik:
Der Film is fast ganz Schwarz Weiß bis auf ein par Szenen
Alles die Karakteren denken wird wie in einen Buch erzählt
Kritik
die Story:
Sin City ist die Stadt der Sünde, der Gewalt und der Korruption. Sie wird bevölkert von Nutten, Mördern, und korrupten Cops. Die wenigen Aufrechten leben ständig in der Gefahr unter die Räder zu kommen. In dieser Düsternis versuchen drei Helden das richtige zu tun:
Marv (Mickey Rourke) ist ein Straßenkämpfer, ein Monster mit riesigen Muskeln und entstelltem Gesicht. Doch die schöne Goldie (Jaimi King) beschert ihm eine Liebesnacht. Am nächsten Morgen ist sie tot und die Cops versuchen ihm die Sache anzuhängen. Doch Marv wird sich rächen.
Hartigan (Bruce Willis) ist einer der wenigen aufrechten Cops. Als er entdeckt, dass der Sohn eines einflussreichen Senators ein Kinderschänder ist, lässt er keine Gnade walten. Doch die mächtigen Gegner schlagen unbarmherzig zurück.
Dwight (Clive Owen) ist Privatdetektiv und will sich eigentlich aus allen Schwierigkeiten raushalten. Doch als die Huren von Sin City versehentlich einen korrupten und gewalttätigen Bullen (Benicio Del Toro) töten und somit der fragile Frieden zwischen Polizei und Prostituierten bedroht ist, wird auch er zum Helden.
die Kritik:
Mit der Verfilmung von Frank Millers Comic Sin City ist Robert Rodriguez ganz ohne Zweifel ein weiteres Mal ein Kultfilm (nach From Dusk Till Dawn, El Mariachi...) gelungen. Der visuelle Stil des Filmes ist einzigartig. Comic-Fans müssen ihn einfach lieben.
Verfilmt wurden drei Episoden aus Millers Sin City Serie: Stadt ohne Gnade, Dieser feige Bastard und Das große Sterben. Viele Bilder der Vorlage und auch die Dialoge wurden 1zu1 im Film umgesetzt. (Siehe Szenenbilder oben.) Das ganze in extrem kontrastreichen schwarz/weißen Bildern, die nur selten durch Farbakzente durchbrochen werden, was ebenfalls der Vorlage sehr nahe kommt.
Sin City ist aber nicht nur eine Comicverfilmung sondern auch eine Hommage an die Film Noir Filme der 40er Jahre, die voller Düsternis und gescheiterter Gestalten waren. Aber vielleicht sollte man eher sagen, dass diese Filme eine Vorlage für das Originalcomic von Frank Miller waren?
Robert Rodriguez war es bei diesem Filmprojekt sehr wichtig, dass seine eigene künstlerische Arbeit hinter der von Frank Miller zurücktritt. Miller wollte zunächst die Kontrolle über sein Baby Sin City nicht aus der Hand geben, indem er die Rechte für einen Kinofilm vergab. Doch nach wochenlanger Belagerung durch Rodriguez präsentierte dieser schließlich sogar eine komplette Eingangssequenz (mit dem befreundeten Josh Hartnett), die Miller schließlich überzeugte. Später verließ Rodriguez sogar die Directors Guild of America DGA, um eine Doppelregie zu ermöglichen, die nach Gewerkschaftsregeln eigentlich verboten ist.
Ein weiterer Coup gelang den beiden dann bei der Besetzung der stilisierten Comicfiguren - echten Kerlen und echten Frauen, wie sie im wahren Leben gar nicht existieren. Besonders hervorzuheben ist hier die Figur des Marv, gespielt durch Mickey Rouke, in der man sich keinen anderen Schauspieler mehr vorstellen könnte. - Obwohl man nicht verschweigen sollte, dass der Focus doch auf den männlichen Protagonisten liegt - und Frauen, auch die Amazonen, im wesentlichen nur schmückendes Beiwerk sind.
Für zarte Gemüter ist dieser Film allerdings dann überhaupt nicht geeignet. Er ist unglaublich brutal, die Altersfreigabe von 18 mehr als gerechtfertigt. Und das obwohl an vielen Stellen das Blut nur als weiße Lache zu sehen ist. Vielleicht war das eine der Ideen, die Gastregisseur Quentin Tarantino beisteuerte, da er im Kampf der Crazy 88 in Kill Bill einen ähnlichen Effekt benutzte. Maßgeblich war der ehemalige Rodriguez Förderer aber nur in einer Szene beteiligt, in der Dwight (Clive Owen) versucht, die sprechende Leiche Jackie Boy (Benicio Del Toro) zu entsorgen. Tarantino entdeckte dort nach eigenem Bekunden, ein Faible für digitale Filmaufnahmen, in denen Sin City komplett realisiert wurde.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich begeistert bin von Sin City. Aus meiner Sicht bleibt einzig zu bemängeln, dass die drei ursprünglichen Comicgeschichten zu keiner filmischen Einheit finden. Anders als beispielsweise in Tarantinos Pulp Fiction ergeben die einzelnen Episoden hinterher kein großes ganzes, sondern es ergeben sich nur einige wenige Kreuzungspunkte zwischen den Teilen. Vereint werden sie einzig in der Ballade über die verkommene Metropole Sin City.
Kurzkritik
Hartigan (Bruce Willis), der letzte aufrechte Cop der Stadt, rettet kurz vor seiner Pensionierung eine Elfjährige aus den Fängen eines Psychopathen - was jedoch noch ein Nachspiel hat. Marv (Mickey Rourke) lernt die äußerst attraktive Goldie kennen und verbringt mit ihr eine heiße Liebesnacht. Als sie am nächsten Morgen tot im Bett liegt, schreit alles in ihm nach Rache. Und Dwight (Clive Owen), ein Gentleman der alten Schule, ist nach dem Mord an einem Polizisten bereit, alles zu tun, um seinen Freundinnen unter den Damen der Nacht aus der Patsche zu helfen...
"Sin City" überzeugt nicht nur durch die raffinierte Verknüpfung der drei Handlungsstränge, sondern vor allem durch den gelungenen Inszenierungsstil. Beim Ansehen hat man durchweg das Gefühl, gerade einen Comic zu durchblättern, und die reflektierenden Kommentare aus dem Off erfüllen perfekt die Funktion von Sprech- und Gedankenblasen. Mit genau dem richtigen Erzähltempo, innovativen Kameraperspektiven und einem Starensemble in bester Schauspiellaune liefert das Regie-Trio hier Kinounterhaltung, wie man sie bis dato garantiert noch nicht erlebt hat. Das ist in typischer Rodriguez-Tarantino-Manier zwar stellenweise recht brutal und politisch stets inkorrekt, aber wenn ein Film "Sin City" heißt, dann darf man darin auch ruhig mal die eine oder andere Sünde begehen.
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