Plakat Sin CitySin City | Originaltitel: Sin City | Produktion: USA 2005 | Dauer: 126 Minuten | Budget: $45 Mio. | Besucher: 20759
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 11.08.2005 | Starttermin, International (Produktionsland): 01.04.2005
Genres: Comicverfilmung, Drama, Thriller, Action
Bewertungen: Kathybabe: 9.5 | alliance1979: 9.5 | cengus: 9.5 | feiern: 9.5 | ruben: 9.5 | DiamondDog: 9.5 | dreamfall: 9.5 | willtippin: 9.5 | CMBurns: 9.0 | Cathrine: 9.0 | Mandarine: 9.0 | Kai: 9.0 | trust_no1: 9.0 | tuennes: 9.0 | Anaijavi: 9.0 | kowalski84: 9.0 | Jerry Lundegaard: 9.0 | chifan: 9.0 | dotdeguy: 8.5 | DejaVu: 8.5 | Sebenika: 8.5 | ZONNEY: 8.0 | Audrey: 8.0 | Sebi: 7.5 | cooltommy: 7.5 | earny: 6.0 | Binca: 6.0 | brüh's eis: 5.5

Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 8.57 (28); Action: 9.23 (13); Anspruch: 7.23 (13); Erotik: 7.62 (13); Humor: 6.08 (13); Musik: 8.12 (13); Unterhaltung: 8.19 (13); Spannung: 8.73 (13)

Cast: Crew:
Jessica AlbaNancy
Devon AokiMiho
Rosario DawsonGail
Benicio Del ToroJack Rafferty
Alexis BledelBecky
Michael Clarke DuncanManute
Bruce WillisJohn Hartigan
Carla GuginoLucille
Michael MadsenBob
Elijah WoodKevin
Mickey RourkeMarv
Clive OwenDwight
Jaime KingGoldie/Wendy
Brittany MurphyShellie
Rutger HauerKardinal Roark
Nick StahlJunior/Yellow Bastard
Frank MillerPriester
Josh HartnettThe Man
Marley SheltonThe Customer
Regisseur
Frank Miller
Robert Rodriguez
Quentin Tarantino(Gast-Regisseur)
Produzent
Bob Weinstein
Harvey Weinstein
Frank Miller
Filmmusik
John Debney
Graeme Revell
Robert Rodriguez
Drehbuch
Frank Miller
Robert Rodriguez
Buch
Frank Miller
Kamera
Robert Rodriguez

Autor: willtippin | 12.05.2005 - 10:58:47
Inhaltsangabe
(in Anlehnung an Uwe Raum-Deinzers Artikel "Sin City - Comic als Filmkunst" in der "MOVIESTAR" 03/2005, S. 34-39)

Sin City: Die Stadt der Sünden...
Sin City ist ein Sündenbabel, eine dunkle Stadt, in der es jede Menge Powerfrauen gibt, aber auch Unschuldsengel und arme Opfer. Es gibt Cops, korrupte und ehrenhafte, Menschen am Rande der Gesellschaft mit deformierten Gesichtern, die innen drin strahlend sind, aber auch häßlicher, als es jede Visage sein könnte. Es gibt Rächer und Beschützer, Triebtäter und Auftragskiller, Karate-Girls und strippende Heilige...
Es sind drei Geschichten mit wenig Bezugspunkten, die hier erzählt werden. Der Streetfighter Marv (Mickey Rourke) lernt die schöne Goldie (Jaime King) kennen und verbringt eine Nacht mit ihr. Als sie am nächsten Morgen tot ist, schreit alles in ihm nach Rache. Der Privatdetektiv Dwight (Clive Owen) ist nach dem Mord an einem Polizisten bereit, alles zu tun, um seinen Freundinnen unter den Damen der Nacht aus der Patsche zu helfen. Und Hartigan (Bruce Willis), der letzte aufrechte Cop der Stadt, rettet in seiner allerletzten Dienststunde eine Elfjährige aus den Klauen eines Psychopathen, der aus mächtigem Hause stammt...
Drei Männer, die im Leben versagt haben, die eine neue Chance suchen, die sich für eine gefallene Lady einsetzen und bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Drei Männer mit Seelen, die sich in explosiver Gewalttätigkeit entladen...
Autor: chifan | 17.08.2005 - 23:32:51
Kurzkritik
Im ersten Teil von Sin City, weitere sind schon geplant, verfilmte Robert Rodriguez drei der gleichnamigen Comics von Frank Miller. In Stadt ohne Namen macht sich Marv auf die Suche nach dem Mörder seiner Geliebten Goldie, um grausame Rache an ihm zu üben. In der Geschichte Das große Sterben hilft Privatdetektiv Dwight einer Hurengang bei der Verteidigung ihres Reviers und in Dieser feige Bastard rettet der alternde Polizist Hartigan die 11jährige Nancy aus den Klauen eines Pädophilen.

Die drei Geschichten kann man auch für sich stehen lassen und als eigenständige Kurzfilme betrachten. Rodriguez aber schnitt die Geschichten so geschickt, dass sie eine gewisse Tiefe vorgaukeln und Sin City wie ein Episodenfilm erscheinen lassen. Doch außer dem Ort haben diese nichts miteinander gemein. Nichtsdestotrotz fesseln die einzelnen Episoden ungemein, wenn auch die Dialoge mitunter zwischen plump und poetisch schwanken. Was aber vor allem an Sin City begeistert, ist die optische Umsetzung, denn außer ein paar gelegentlichen Farbklecksen hier und da, ist der ganze Film in Schwarzweiß gehalten, was das herrlich düstere Flair gut rüberbringt. Hinzu kommt noch ein "bunter" Potpourri kranker Charaktere, wobei mich vor allem Elijah Wood als wahnsinniger kleiner Nimmersatt begeisterte.

Ausgesprochene Pazifisten sollten sich allerdings einen Gang ins Kino zweimal überlegen, denn die einzige Sprache die in Sin City zu hören ist, ist die der Gewalt. Und die ist mitunter so extrem brutal, dass im Vergleich dazu Kill Bill: Volume 1 wie ein Film fürs Kinderprogramm wirkt. Was man so vom Körper trennen kann, wird hier fleißig abgeschlagen, abgetrennt und abgerissen; zu Brei geschlagen oder einfach verfüttert. Zartbesaitete Naturen erwartet hier also wahrlich eine Achterbahnfahrt des Grauens, auch wenn den Szenen doch durch die Farbwahl ein wenig von ihrer Grausamkeit genommen wird.

Also wer kein Problem mit der Gewalt hat sollte unbedingt mal in der Stadt der Sünde vorbeischauen...
Autor: Cap.Miller | 22.08.2005 - 14:37:49
Kritik
gut war: schlecht war:
Menge guter Schauspieler
Hübsche Frauen(Jessica Alba,Brittany Murphy)
Schwarz Weiß
Der Anfang
Das Ende
Der Film hat keinen Sinn


die Kritik:

Der Film is fast ganz Schwarz Weiß bis auf ein par Szenen
Alles die Karakteren denken wird wie in einen Buch erzählt
Autor: tuennes | 23.08.2005 - 17:01:53
Kritik


die Story:

Sin City ist die Stadt der Sünde, der Gewalt und der Korruption. Sie wird bevölkert von Nutten, Mördern, und korrupten Cops. Die wenigen Aufrechten leben ständig in der Gefahr unter die Räder zu kommen. In dieser Düsternis versuchen drei Helden das richtige zu tun:
Marv (Mickey Rourke) ist ein Straßenkämpfer, ein Monster mit riesigen Muskeln und entstelltem Gesicht. Doch die schöne Goldie (Jaimi King) beschert ihm eine Liebesnacht. Am nächsten Morgen ist sie tot und die Cops versuchen ihm die Sache anzuhängen. Doch Marv wird sich rächen.
Hartigan (Bruce Willis) ist einer der wenigen aufrechten Cops. Als er entdeckt, dass der Sohn eines einflussreichen Senators ein Kinderschänder ist, lässt er keine Gnade walten. Doch die mächtigen Gegner schlagen unbarmherzig zurück.
Dwight (Clive Owen) ist Privatdetektiv und will sich eigentlich aus allen Schwierigkeiten raushalten. Doch als die Huren von Sin City versehentlich einen korrupten und gewalttätigen Bullen (Benicio Del Toro) töten und somit der fragile Frieden zwischen Polizei und Prostituierten bedroht ist, wird auch er zum Helden.

die Kritik:

Mit der Verfilmung von Frank Millers Comic Sin City ist Robert Rodriguez ganz ohne Zweifel ein weiteres Mal ein Kultfilm (nach From Dusk Till Dawn, El Mariachi...) gelungen. Der visuelle Stil des Filmes ist einzigartig. Comic-Fans müssen ihn einfach lieben.
Verfilmt wurden drei Episoden aus Millers Sin City Serie: Stadt ohne Gnade, Dieser feige Bastard und Das große Sterben. Viele Bilder der Vorlage und auch die Dialoge wurden 1zu1 im Film umgesetzt. (Siehe Szenenbilder oben.) Das ganze in extrem kontrastreichen schwarz/weißen Bildern, die nur selten durch Farbakzente durchbrochen werden, was ebenfalls der Vorlage sehr nahe kommt.
Sin City ist aber nicht nur eine Comicverfilmung sondern auch eine Hommage an die Film Noir Filme der 40er Jahre, die voller Düsternis und gescheiterter Gestalten waren. Aber vielleicht sollte man eher sagen, dass diese Filme eine Vorlage für das Originalcomic von Frank Miller waren?
Robert Rodriguez war es bei diesem Filmprojekt sehr wichtig, dass seine eigene künstlerische Arbeit hinter der von Frank Miller zurücktritt. Miller wollte zunächst die Kontrolle über sein Baby Sin City nicht aus der Hand geben, indem er die Rechte für einen Kinofilm vergab. Doch nach wochenlanger Belagerung durch Rodriguez präsentierte dieser schließlich sogar eine komplette Eingangssequenz (mit dem befreundeten Josh Hartnett), die Miller schließlich überzeugte. Später verließ Rodriguez sogar die Directors Guild of America DGA, um eine Doppelregie zu ermöglichen, die nach Gewerkschaftsregeln eigentlich verboten ist.
Ein weiterer Coup gelang den beiden dann bei der Besetzung der stilisierten Comicfiguren - echten Kerlen und echten Frauen, wie sie im wahren Leben gar nicht existieren. Besonders hervorzuheben ist hier die Figur des Marv, gespielt durch Mickey Rouke, in der man sich keinen anderen Schauspieler mehr vorstellen könnte. - Obwohl man nicht verschweigen sollte, dass der Focus doch auf den männlichen Protagonisten liegt - und Frauen, auch die Amazonen, im wesentlichen nur schmückendes Beiwerk sind.
Für zarte Gemüter ist dieser Film allerdings dann überhaupt nicht geeignet. Er ist unglaublich brutal, die Altersfreigabe von 18 mehr als gerechtfertigt. Und das obwohl an vielen Stellen das Blut nur als weiße Lache zu sehen ist. Vielleicht war das eine der Ideen, die Gastregisseur Quentin Tarantino beisteuerte, da er im Kampf der Crazy 88 in Kill Bill einen ähnlichen Effekt benutzte. Maßgeblich war der ehemalige Rodriguez Förderer aber nur in einer Szene beteiligt, in der Dwight (Clive Owen) versucht, die sprechende Leiche Jackie Boy (Benicio Del Toro) zu entsorgen. Tarantino entdeckte dort nach eigenem Bekunden, ein Faible für digitale Filmaufnahmen, in denen Sin City komplett realisiert wurde.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich begeistert bin von Sin City. Aus meiner Sicht bleibt einzig zu bemängeln, dass die drei ursprünglichen Comicgeschichten zu keiner filmischen Einheit finden. Anders als beispielsweise in Tarantinos Pulp Fiction ergeben die einzelnen Episoden hinterher kein großes ganzes, sondern es ergeben sich nur einige wenige Kreuzungspunkte zwischen den Teilen. Vereint werden sie einzig in der Ballade über die verkommene Metropole Sin City.
Autor: willtippin | 10.07.2009 - 18:35:32
Kurzkritik
Im Jahr 2005 lieferten die Regisseure Frank Miller, Robert Rodriguez und Quentin Tarantino mit ihrer werksgetreuen Comic-Verfilmung "Sin City" einen Meilenstein des Genres ab. In atmosphärischer Schwarz-Weiß-Optik erzählt das Actiondrama die Geschichte dreier Männer, die sich alle für eine Frau in Not einsetzen.
Hartigan (Bruce Willis), der letzte aufrechte Cop der Stadt, rettet kurz vor seiner Pensionierung eine Elfjährige aus den Fängen eines Psychopathen - was jedoch noch ein Nachspiel hat. Marv (Mickey Rourke) lernt die äußerst attraktive Goldie kennen und verbringt mit ihr eine heiße Liebesnacht. Als sie am nächsten Morgen tot im Bett liegt, schreit alles in ihm nach Rache. Und Dwight (Clive Owen), ein Gentleman der alten Schule, ist nach dem Mord an einem Polizisten bereit, alles zu tun, um seinen Freundinnen unter den Damen der Nacht aus der Patsche zu helfen...
"Sin City" überzeugt nicht nur durch die raffinierte Verknüpfung der drei Handlungsstränge, sondern vor allem durch den gelungenen Inszenierungsstil. Beim Ansehen hat man durchweg das Gefühl, gerade einen Comic zu durchblättern, und die reflektierenden Kommentare aus dem Off erfüllen perfekt die Funktion von Sprech- und Gedankenblasen. Mit genau dem richtigen Erzähltempo, innovativen Kameraperspektiven und einem Starensemble in bester Schauspiellaune liefert das Regie-Trio hier Kinounterhaltung, wie man sie bis dato garantiert noch nicht erlebt hat. Das ist in typischer Rodriguez-Tarantino-Manier zwar stellenweise recht brutal und politisch stets inkorrekt, aber wenn ein Film "Sin City" heißt, dann darf man darin auch ruhig mal die eine oder andere Sünde begehen.



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chifan: Information erstellt am: 18.03.2005 - 13:15:09
Erst einmal: wow was für Namen! Der Film scheint das Highlight des ersten Halbjahres zu werden. Noch eine Anmerkung: Quentin Tarantino ist lediglich Gast-Director.
Nun zum Film selbst. Es handelt sich dabei um die wohl authentischste Comicverfilmung aller Zeiten, bei der Bild für Bild des Comics vor einem Green Screen nachgestellt wurde. Da liegt wohl ein Vergleich mit Sky Captain and the World of Tomorrow nahe.
Im Film werden die Bände "Stadt ohne Gnade", "Das große Sterben" und "Dieser feige Bastard" vereint. Sin City ist die Stadt der Verbrecher, hier ist die Polizei korrupt und der Tod lauert an jeder Straßenecke. Bruce Willis spielt dabei den kurz vorm Ruhestand stehenden Polizisten John Hartigan, der in dieser Stadt auf verlorenem Posten steht und wegen eines Verbrechens das er nicht begangen hat um sein Leben fürchten muss. Gleichzeitig ist Marv auf der Suche nach dem Mörder von Goldie, die neben ihm im Bett ermordet wurde, während Dwight gerade dabei ist, den Mord an einem Polizisten zu vertuschen.
chifan: Nette Plakate... erstellt am: 18.03.2005 - 13:17:34
... zum Film gibt es unter: http://www.moviemaze.de/media/poster/1142/
chifan: Trailer... erstellt am: 18.03.2005 - 13:20:04
... und dergleichen gibt es unter: http://www.empiremovies.com/movie-trailers.php?id=750
Kai: RE: Information erstellt am: 18.03.2005 - 15:32:51
hört sich cool an und die Bilder sind auch recht interessant ;-)
chifan: Starttermin erstellt am: 20.03.2005 - 17:42:45
Da hab ich doch tatsächlich die Zahlen vertauscht. Starttermin ist der 26.5 und nicht der 25.6!
chifan: RE: Starttermin erstellt am: 12.04.2005 - 23:40:24
Leider wurde der Starttermin gestrichen. Ein neuer ist leider noch nicht in Sicht.

Irgendwie scheint das Phänomen der Verschiebung von Filmen immer mehr in Mode zu kommen (siehe auch New Police Story mit Jackie Chan, der einfach sang- und klanglose entfernt wurde). Mich würde mal interessieren was für Gründe da vorliegen, wobei ich mir bei Sin City die Releasenähe zu Star Wars III als Grund vorstellen kann. Ob der nun tatsächlich so triftig ist, sei mal dahingestellt...
Kai: RE: Information erstellt am: 04.05.2005 - 08:58:47
Der Starttermin wurde auf August verlegt
DejaVu: RE: Information erstellt am: 13.05.2005 - 14:19:51
auf den film freu ich mich schon - ein hit! :)
anonymous: RE: Information erstellt am: 20.07.2005 - 18:33:55
Autor: PanRuiFeng (panruifeng77@163.com)

Sin City ist recht nett gemacht, wer das Spiel Max Payne kennt, weiß wohl so ungefähr was er für ein Erzählstil zu erwarten hat.
Ich kann nur sagen, dass er mir gut gefallen hat auch wenn ich nach dem erstenmal noch nicht ganz schlau drauß geworden bin.
Aber so wie das aussieht kann ich ihn mir ja dann doch noch in Deutschland im Kino anschauen.
Gruß
PRF
Kai: Kritiken erstellt am: 11.08.2005 - 18:21:46
Lesenwertes zum Film:

Kritik bei Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,369038,00.html

Interview mit Frank Miller bei Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,368953,00.html
Kai: RE: Information erstellt am: 12.08.2005 - 09:06:13
Und noch ne sehr positive Kritik von Telepolis:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20705/1.html
chifan: Fortsetzung erstellt am: 26.05.2005 - 23:48:02
Bei uns noch nicht erschienen, in den USA aber schon sehr erfolgreich (er hat es in der IMDb schon in die "Top 250 der besten Filme aller Zeiten" geschafft), wird nun schon fleißig an der Fortsetzung gearbeitet. Auf den Filmfestspielen in Cannes, soll Frank Miller verlautet lassen haben, das der zweite Teil auf dem Buch "Sin City: A Dame to Kill For" basieren wird. Die Fortsetzung ist für 2007 geplant.
willtippin: RE: Fortsetzung erstellt am: 28.05.2005 - 22:30:32
...und Jessica Alba ist auch wieder mit dabei!!! :-)
Audrey: Also den Trailer fand ich jetzt nicht so über... erstellt am: 26.07.2005 - 23:48:41
Also den Trailer fand ich jetzt nicht so überzeugend, mal die Kritiken abwarten..
willtippin: RE: Also den Trailer fand ich jetzt nicht so über... erstellt am: 27.07.2005 - 19:43:30
Alex Attimonelli von der "CINEMA" hat dem Film jedenfalls einen Daumen nach ganz oben gegeben (Kritik in Ausgabe 08/05 auf Seite 76): "Atemberaubender Konzeptfilm, dessen überstilisierter CGI-Look die Vorlage kongenial umsetzt"
Und auch sonst klang er ziemlich begeistert: "[...] Und die fast im Sekundentakt vollzogenen, oft extremen Perspektive-Wechsel vermitteln das Gefühl, beim Durchblättern eines leinwandgroßes Comicstrips zuzuschauen. Kunstgriffe wie dieser machen die Kinoversion von Millers ultrabrutaler Studie über archaische Gefühle wie Hass, Ehre und Leidenschaft zu einem faszinierenden Meisterwerk digitalen Filmschaffens."
willtippin: RE: Also den Trailer fand ich jetzt nicht so über... erstellt am: 31.07.2005 - 17:41:07
Björn Ahrens von der "TV MOVIE" zeigt sich auch ganz begeistert (Nr. 16 | 2005, S. 200): "Vergessen Sie alle Comicverfilmungen - so etwas wie "Sin City" haben Sie garantiert noch nie gesehen! Dank eines grandiosen Star-Ensembles gelingt es Robert Rodriguez, Millers schwarz-weißes Universum zum Leben zu erwecken - mit atemberaubenden Bildern, rasanter Action und grimmigem Humor. Grandios: Trotz verblüffender Spezialeffekte atmet der Streifen die düstere Atmosphäre des Film noir." - "Ein irrer Höllentrip, cool und knallhart"
Audrey: Danke, willtippin, das ist ja schon mal was. ... erstellt am: 01.08.2005 - 14:37:32
Danke, willtippin, das ist ja schon mal was.
Die Kritik in meiner Lieblingsfilmzeitschrift klingt auch ganz gut - so schreibt Hans Schifferle in epd-film u.a. von "atemberaubender visueller Schönheit" und an anderer Stelle: "Millers Geist eines düsteren Glamours hat Rodriguez geradezu perfekt eingefangen. Mit der ausgefeilten Digitaltechnik hat er eine vollkommen künstliche Welt geschaffen, wie man sie seit dem Stummfilm nicht gesehen hat." und noch ein wichtiger Hinweis zum Schluß: "Fast alles hier ist Atmosphäre, ist "mood", ist Klang. Man muß sich deshalb den Film unbedingt im Original anschauen."

Klingt ja wirklich vielversprechend...
Kai: RE: Fortsetzung erstellt am: 12.09.2005 - 13:38:12
Die beiden Fortsetzungen sind für 2006 & 2008 geplant. Hoffen wir, daß sich auch hierfür ein ähnliches Starensemble zur Mitarbeit bewegen läßt...
Cathrine: RE: Fortsetzung erstellt am: 12.09.2005 - 22:37:47
Wie super da gibts Fortsetzungen. Ok eigendlich war es abzusehen, aber trotzdem super *gg*.

Weiß man denn schon ob wider die selben Schauspieler mit dabei sind?
Kai: RE: Fortsetzung erstellt am: 14.09.2005 - 09:04:01
bei der IMDB gibts folgendes Infos darüber:

http://german.imdb.com/title/tt0458481/combined und

http://german.imdb.com/title/tt0458482/combined

zumindest einige der überlebenden Personen scheinen also dabei zu sein...
chifan: Kino Boykott? erstellt am: 10.08.2005 - 02:41:05
Habe gelesen, dass Sin City weder im CinemaxX, UCI noch CineStar gezeigt werden soll. Grund dafür soll ein Streit mit Buena Vista International über Leihmieten etc. sein. Ist da was dran? Oder weiß jemand Näheres darüber? Betroffen sollen auch alle anderen Filme des Verleihs sein.
Kai: RE: Kino Boykott? erstellt am: 10.08.2005 - 09:00:34
könnte gut was dran sein. In "meinem" Cinestar vor Ort (dummerweise das einzige Kino hier) läuft der Film nächste Woche nicht! *gggrrr*. Gleichmal beschweren ;-)
tuennes: RE: Kino Boykott? erstellt am: 10.08.2005 - 10:22:30
Um Verleihgebühren geht es dabei nicht, sondern um die sogenannte "Verwertungskette". Buena Vista hat vor, Sin City noch vor Weihnachten als Kauf-DVD rauszubringen. Früher waren da Abstände von mindestens einem halben Jahr üblich und die Kinobetreiber sehen dadurch ihre Marktstellung gefährdet.
Kai: RE: Kino Boykott? erstellt am: 10.08.2005 - 10:23:18
gabs da nicht vor 1-2 Jahren schonmal einen ähnlichen Eklat? Damals gings um überhöhte Verleihgebühren wenn ich mich recht erinnere...
Audrey: RE: Kino Boykott? erstellt am: 10.08.2005 - 13:32:00
Nun, ich wollte ihn mir eh in meinem geliebten Cinema anschaun und meide die Multiplexe generell wenn möglich, aber diese Politik, die Filme möglichst schnell auf DVD rausbringen zu wollen und Kinos lediglich als Werbeplattform zu benutzen, sehe ich auch eher kritisch.
chifan: RE: Kino Boykott? erstellt am: 10.08.2005 - 14:45:17
Mal zu den DVD Veröffentlichungen. Also ich sehe das weniger kritisch und habe auch nicht das Gefühl, dass das Kino lediglich als billige Werbeplattform benutzt wird. Beim vorliegenden Beispiel: Wenn Sin City um Weihnachten herum als DVD herauskommen soll/-te dann sind das immerhin noch > 4 Monate nach Kinostart.

Bei mir ist es so, dass ich die Filme die ich sehen will i.d.R. bis max. 1 Monat nach dem Starttermin gesehen habe. Ich würde nicht auf die Idee kommen, mir 3 Monate nach Filmstart den Film noch im Kino anzuschauen (Ausnahme sind hier Kinos die "ältere" Filme für etwa 1,50¤ Eintritt zeigen). Ist das bei euch etwa anders? Dazu gibt es auch viel zu viel Nachschub. Man kommt ja so kaum mit dem Gucken nach...

Demzufolge ist es eigentlich (fast) irrelevant ob die DVD Veröffentlichung nun 4, 6 oder 10 Monate nach Kinostart erfolgt. Die die den Film sehen wollen haben ihn bis dahin schon gesehen und unabhängig davon ist für Kinogänger das Medium DVD eh kein gleichwertiger Ersatz für einen Kinobesuch. Demzufolge denke ich das die Einbußen doch wesentlich geringer ausfallen als vielleicht bemängelt. Denn wem Kino zu teuer ist, der wird nicht dadurch eher ins Kino gehen, dass der Film 4 Monate später auf DVD erscheint.

Mich als Kunden freut die Veröffentlichungspolitik, immerhin komme ich so zu Hause frühzeitig in den Genuss meiner Lieblingsfilme...
tuennes: RE: Kino Boykott? erstellt am: 11.08.2005 - 13:07:26
Naja, so einfach ist die Sache IMO aber nicht.

Ich denke, dass es einige potenzielle Zuschauer gibt, die sich den Film nicht im Kino anschauen, wenn der eh in kurzer Zeit auf DVD rauskommen wird. - Ich finde aber auch, dass die Filmtheaterbetriebe (insbesondere auch der HDF) ein bisschen zu viel Wind um die Sache machen. Die sollten nicht so panisch sein und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Denn für mich ist ein DVD-Abend noch lange kein Ersatz für einen Kinobesuch. - Egal wie gut die Heimkino-Anlage ist.
Man kann ja zum Teil auch die Interessen der Filmverleiher verstehen, die sich Raubkopien erwehren müssen. Und wenn man mit der DVD-Veröffentlichung zu lange wartet läuft man eben Gefahr, dass die Nerds den Film schon alle als DVD-Rip aus dem Netz gezogen haben. - Und gerade bei einem Film wie "Sin City", der IMO in großem Maße männliche Computer-Nerds anspricht, die sich Filme auch saugen können, sehe ich diese Gefahr als nicht zu klein...
Audrey: RE: Kino Boykott? erstellt am: 11.08.2005 - 16:16:21
Da habt ihr natürlich beide recht, aber hier gilt wohl eher die Devise "Wehret den Anfängen". Wenn die Regelung erst mal gelockert ist, dürften die Verleiher kaum noch zu bremsen sein, bis dann irgendwann mal ein Film gleichzeitig im Kino und auf DVD erscheint. Abgesehen davon, daß es jetzt schon zu viele gute Filme gibt, die gar nicht erst ins Kino kommen, dürften dann verstärkt nur noch jene ins Kino geschickt werden, bei denen man mit einem Werbeeffekt und höheren Profiten rechnet (Ausnahme: erweiterte Zielgruppe).

Daß man den ganzen interessanten Filmen nicht hinterherkommt, stimmt natürlich. Da für mich aber DVD eh keine Alternative darstellt, und ich meist einen Film im Kino oder eben gar nicht zu Gesicht bekomme, fallen für mich die Nachteile wohl etwas stärker ins Gewicht.

Bei mir ist es schon so, daß ein Film größere Chancen hat, gesehen zu werden, wenn er länger läuft. Es ist doch eher selten, daß ich schon in den ersten ein/zwei Wochen in einen neuen Film gehe, weil eben meist noch genug alte abzuarbeiten sind, bei denen man füchten muß, daß sie bald nicht mehr laufen...
Audrey: RE: Kino Boykott? erstellt am: 11.08.2005 - 16:25:25
Noch ein ganz anderer Aspekt, den ihr beide erwähnt habt, und dem die Kinobetreiber immer ganz gern aus dem Weg gehen, ist deren Preispolitik. So eine Kinosucht geht schon ganz schön ins Geld, und wo man früher für 10 bis 12 DM reingekommen ist (und das waren schon nicht die billigen), zahlt man heute 7 - 8,50 ¤. Das können sich die meisten jungen Leute halt auch nicht so häufig leisten. Das macht doch das Raubkopieren erst attraktiv.

Genauso wie mit CDs. Was kostet denn heutzutage ein Rohling? Wenn man das mit den Preisen in den Läden vergleicht, wundert man sich nicht, daß sich's die Leute zwei mal überlegen, ob sie sich ne CD kaufen oder nicht.

Ich weiß, ein Kinobetrieb ist da schon mit einem ganz anderen finanziellen Aufwand verbunden, aber ich schätze schon, daß man das gleiche Geld einnehmen könnte, indem man ein paar Euro runtergeht und so mehr Zuschauer zieht.
Kai: RE: Kino Boykott? erstellt am: 12.08.2005 - 09:12:22
Laut http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/352696.html soll der Film ab dem Wochenende in Cinemaxx und wohl auch Cinestar gezeigt werden. Juhu, denn ich möchte ihn unbdingt im Kino sehen...
chifan: RE: Kino Boykott? erstellt am: 31.08.2005 - 09:43:45
@Kai Hast du den Film etwa immer noch nicht gesehen *tsztsz*? Dabei warst du doch so Feuer und Flamme... :)
Kai: RE: Kino Boykott? erstellt am: 31.08.2005 - 10:30:00
hat sich irgendwie noch nicht ergeben ;-(
Kai: RE: Kino Boykott? erstellt am: 12.09.2005 - 09:20:24
hab ihn jetzt endlich gesehen. Ist schon geil der Film ;-) Vielleicht etwas brutal aber die entsprechenden Szenen sind ja alle zum Glück ziemlich farblos...
earny: Kreuzungspunkt erstellt am: 15.08.2005 - 23:43:05
So wie ich das gesehen habe, kreuzen sich die erste und zweite Geschichte zweimal. Einmal in der Bar, in der Hartigan die 19 Jährige Nancy wiederfindet - dort ist auch Marv zu sehen. Das andere Mal bei der Farm, wo Kevin auf der Veranda sitzt. An welcher Stelle kreuzt sich jedoch die erste/zweite Geschichte mit der dritten?
willtippin: RE: Kreuzungspunkt erstellt am: 16.08.2005 - 13:00:44
Shellie (Brittany Murphy) ist zum Beispiel eine verbindende Figur zwischen den drei Geschichten: Sie verbringt gerade mit Dwight (Clive Owen) die Nacht, als Jack Rafferty (Benicio Del Toro) sie aufsucht, sie arbeitet in der Bar, in der Nancy (Jessica Alba) strippt und macht Hartigan (Bruce Willis) auf sie aufmerksam, und wie du schon gesagt hast, sitzt dort auch Marv (Mickey Rourke)...
chifan: RE: Kreuzungspunkt erstellt am: 16.08.2005 - 17:24:37
Die Kreuzungspunkte sind aber auch irrelevant für die Story. Das Springen von Geschichte zu Geschichte lässt Sin City wie einen Episodenfilm erscheinen, aber außer das sich einzelne Charaktere über den Weg laufen/durchs Bild laufen haben die Geschichten nichts miteinander gemein. Einen "echten" Kreuzungspunkt in dem Sinne gibt es also auch nicht.
brüh's eis: Woher kommen die Sin City-Dämonen? erstellt am: 19.08.2005 - 18:06:13
Geräuschvoll ausgelebte Kastrations-Fantasien und jede Menge dominante Nutten in der heroischen Opfer- und Täterrolle - woher kommt sowas? Normalerweise doch nur aus der Feder irgendwelcher scheißverblödeten Radikalfeministinnen mit Aggressionsüberdruck. Doch dem ist nicht so: Der Autor ist ein - Mann(!!!). Was soll uns das sagen?
Auf die Gefahr hin, mir die Unbill einiger Fans zuzuziehen (und nicht etwa, dass ich an den Morbiditäten des Films keinen gehabt Spass hätte, nein, so isses ja beileibe nicht!) - aber dieser Frank Miller hat sie doch wirklich nicht alle, oder?
Ich gebe zu, ich kenn seine Vita nicht. Aber da ist bestimmt irgendwo ein krasses Trauma drin.
Kai: RE: Woher kommen die Sin City-Dämonen? erstellt am: 20.08.2005 - 11:22:16
in nem Spiegel Interview hab ich gelesen, daß er eigentlich ein ganz normaler, wenn auch verschlossener Junge vom Land war der sich diese Geschichten in seinem Kopf ausgedacht hat und mit diesen Geschichten gelebt hat.

Hier der Link zum Interview: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,368953,00.html
Cathrine: RE: Woher kommen die Sin City-Dämonen? erstellt am: 20.08.2005 - 11:45:13
Ich denke nicht, dass man irgendwie komisch oder anders sein muss um sich so etwas auszudenken.
Audrey: RE: Woher kommen die Sin City-Dämonen? erstellt am: 21.08.2005 - 01:33:36
Wieso fällt es mir schwer, Posts mit polemischen Verallgemeinerungen wie "irgendwelcher scheißverblödeten Radikalfeministinnen mit Aggressionsüberdruck" ernst zu nehmen?

Hab den Film noch nicht gesehen, aber er interessiert mich ja nun noch mehr... ;-)
Audrey: RE: Woher kommen die Sin City-Dämonen? erstellt am: 29.08.2005 - 14:14:38
So, inzwischen hab ich den Film ja endlich auch gesehen, und ich muß sagen, leichtbekleidete Killernutten dieses Kalibers sind nun sicher nicht das, was sich eine klassische Radikalfeministin ausdenken würde. Genau beobachtet ist gerade die Beziehung der Anführerin zu ihrem Lover alles andere als emanzipiert, wirkt auf mich eher in Richtung "ich spiele die toughe Killerin, weil ich nur so hier überleben kann, aber eigentlich sehne ich mich doch nach einem starken Mann, der mich beschützt und mir sagt, wo's lang geht". Was für eine klischeehafte Männerfantasie!

Abgesehen von solchen wahrscheinlich comicimmanenten schlichten Klischees und einer gewissen Gewalttätigkeit hat mich der Film vor allem visuell sehr beeindruckt.
Audrey: RE: Woher kommen die Sin City-Dämonen? erstellt am: 02.09.2005 - 14:56:48
Habe mich von zwei Comicliebhabern überzeugen lassen, daß die Schlichtheit keinesfalls comicimmanent ist, lediglich die meisten Comics, die in letzter Zeit verfilmt werden, mehr oder weniger auszeichnet. Ziehe also meine Aussage reumütig zurück.
Binca: schwierig erstellt am: 31.08.2005 - 17:48:47
Wie bewertet man einen Film, der einfach nur brilliant umgesetzt ist, dessen Comicvorlage aber so krank ist, dass man am liebsten vorzeitig das Kino verlassen hätte. Ganz schwierig sowas.
Habt ihr gesehen, dass bei Kevins Trophäen auch die Kellnerin Shellie an der Wand hing? Oder war das eine optische Täuschung?
Den jungen Wood als irren Kevin fand ich ziemlich genial. Dachte der kann nur lieb gucken...
Audrey: RE: schwierig erstellt am: 02.09.2005 - 15:00:22
Ich weiß, was du meinst, ist mir auch nicht so leicht gefallen.

Bei Kevin scheint mir gerade die Mischung aus unschuldigem Gesicht und Grausamkeit so teuflisch und originell. Das ist sicher beabsichtigt.
chifan: Directors Cut DVD? erstellt am: 03.01.2006 - 16:26:58
Habe mal gelesen, dass in den USA mittlerweile der längere Directors Cut auf DVD erschienen ist. Hat schon jemand etwas über eine Veröffentlichung hier in Deutschland gehört?

Hoffe das ich die normale Fassung nicht gleich wieder verkaufen muss...
willtippin: RE: Directors Cut DVD? erstellt am: 04.01.2006 - 12:02:15
Die "DVD VISION" schreibt dazu Folgendes (Ausgabe 01/2006, S.37): "Bleibt zu hoffen, dass die "Recut & Extended"-Fassung schnell ihren Weg in deutsche Händlerregale finden wird! Angepeilt ist ein Release parallel zum Kinostart von Teil 2 im August 2006."
Wir werden uns also leider noch ein wenig gedulden müssen...
Cathrine: RE: Directors Cut DVD? erstellt am: 04.01.2006 - 20:05:22
Schade, dass es noch so lang dauert, aber solange kann einen ja die normale DVD trösten.
chifan: RE: Directors Cut DVD? erstellt am: 26.11.2006 - 17:26:46
Seit ein paar Tagen ist ja nun der Directors Cut erhältlich. Hat ihn schon jemand gekauft und gesehen? Würde gern wissen wie viel die 17min längere Fassung inhaltlich her macht...

PS: Hab grad auf amazon gesehen, dass der Re-Cut netto gerade mal 7min länger ist, da nun die einzelnen Episoden nur noch als eigenständige Filme zu sehen sind und jeweils einen extra Vor- und Abspann haben.
Bibil: Interpretation der letzten Szene? erstellt am: 07.02.2007 - 10:52:36
hallo zusammen, kann mir jemand vielleicht den zusammenhang zwischen der ersten und der letzten szene mit "the Man" (Josh Hartnett) erklären? ist zwar nur ne kurze szene, aber irgendwie macht mich das die ganze zeit verrückt ;))
dreamfall: RE: Interpretation der letzten Szene? erstellt am: 08.02.2007 - 10:36:35
Ist jetzt schon eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich denke, der Zusammenhang ergibt sich erst nach Teil 2. :)
chifan: RE: Interpretation der letzten Szene? erstellt am: 12.02.2007 - 23:57:52
So weit ich mich erinnern kann, zeigte die Szene lediglich, dass man sich der Verräterin (komme nicht mehr auf den Namen der Frau) mit Hilfe eines Killers entledigt hat. Ihr Tod wurde ja nicht explizit gezeigt.
Oder?
willtippin: RE: Interpretation der letzten Szene? erstellt am: 14.02.2007 - 23:34:30
Ja, genau! In der allerersten Szene wird gezeigt, wie "The Man" (Josh Hartnett) eine Frau (Marley Shelton) umbringt. Dadurch wissen wir nun, dass er eine Art Auftragskiller ist. In der letzten Szene betritt die Verräterin Becky (Alexis Bledel) den Aufzug, in dem "The Man" auf sie wartet. Es ist nun klar, dass er sie töten wird, auch wenn dies nicht explizit gezeigt wird. Somit bekommt also auch Becky am Ende ihre "gerechte" Strafe.


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