Sin Eater - Die Seele des Bösen | Originaltitel: The Order | Produktion: USA, Deutschland 2003 | Dauer: 102 Minuten | Besucher: 15036
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 05.02.2004 | Starttermin, International (Produktionsland): 05.09.2003
Genres: Mysterie, Thriller
Bewertungen: DiamondDog: 7.5 | Kai: 7.5 | cooltommy: 7.5 | Audrey: 7.5 | Franky: 7.5 | kowalski84: 6.5 | Sebi: 5.5 | dreamfall: 3.5
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 6.63 (8)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||
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Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| Spannung Locations Kamera Darsteller |
teilweise schlichte Symbolik ein paar Unklarheiten |
die Story:
In Sin Eater bzw. The Order spielt Heath Ledger den jungen Priester Alex, der einem von der Kirche geradeso gelittenen Orden angehört (Karolinger), dessen Mitgliederzahl nach dem mysteriösen Tod seines Mentors auf zwei geschrumpft ist. Alex und sein Ordensbruder Thomas reisen daher nach Rom, um zu klären, ob es sich bei Dominics Tod wirklich um einen Selbstmord handelte. Dabei stoßen sie auf ein ungeheuerliches Wesen, dessen Existenz von der Kirche beharrlich geleugnet wird, dem Sineater. Der erscheint in Gestalt Benno Führmanns kurz vor dem Tod der Menschen, die ihn gerufen haben und befreit diese im letzten Moment von all ihren Sünden, auf dass sie ins Paradies kommen. Das ist natürlich nicht im Sinne der Kirche, die sich das alleinige Recht auf Vergebung der Sünden herausnimmt und dies an den Glauben koppelt. Wie soll man nun als Priester mit diesem subversiven, aber eben auch durchaus faszinierenden Subjekt verfahren? Als wäre der Konflikt zwischen Glauben und Wissensdurst für den armen Alex nicht schon hart genug, wird im auch noch die schöne Mara an die Seite gestellt...
die Kritik:
Das macht den Film schon ein bißchen voll, doch ist er durchaus spannend und verfügt über genügend Schauwerte, den Zuschauer bei der Stange zu halten. Vor allem Benno Führmann, der nicht nur durch sein quasi akzentfreies Englisch beeindruckt, macht eine ausgesprochen gute Figur und schafft es, dem unheimlichen Sineater eine fast sympathische, melancholische Seite abzutrotzen.
Heath Ledger begibt sich in die Fußstapfen von Gabriel Byrne, der in Stigmata als Priester mit Übersinnlichem konfrontiert wurde, daß der Kirchenmeinung zuwider lief. Fast scheint sich ein neues Genre der Kirchenthriller herauszukristallisieren und man fragt sich fast, warum man nicht schon früher darauf gekommen ist, daß sich all das spirituelle Beiwerk der katholischen Kirche wunderbar für Horrorfilme eignet: Teufel und Dämonen, Wunder und Heilige, allesamt haben sie das Potential, die vermeintliche Sicherheit der rationalen Welt aus den Fugen zu heben.
Kurzkritik
Die beiden Priester Alex Bernier (Heath Ledger) und Thomas Garrett (Mark Addy) sind zusammen die letzten Mitglieder des Ordens der Karolinger. Nach dem mysteriösen Tod ihres Oberhauptes fahren sie zu zusammen mit Mara Sinclair(Shannyn Sossamon), die Alex einmal bei einem Exorzismus von einem bösen Geist befreite, zu Ermittlungen nach Rom. Dort trifft Alex auf William Eden (Benno Fürmann), ein sogenannter Sündenträger. Er befreit die Menschen von ihrer Last denen die Kirche keine Vergebung gewähren will - ein Service den Eden sich durchaus etwas kosten läßt. Doch nach fünfhunderjähriger Tätigkeit möchte sich der unsterbliche Sündenträger von seiner Last befreien und endlich sterben. Er wählt Alex zu seinem Nachfolger aus, doch der hat wenig Interesse an der langwierigen (weil unsterblichen) Aufgabe.
Ein netter Kirchen-Thriller, mit einigen Komponenten die besser eine Erklärung erfahren hätten (die Kinder denen Alex in der Wohnung sowie auf dem Friedhof begegnet), einer recht voraussehbaren Story aber auch einiger Spannung und gehaltvollen Charakteren...
Wer "Stigmata" oder "die Neun Pforten" mochte dem wird auch Sin Eater gefallen - auch wenn Sin Eater (nicht vom deutschen Titel abschrecken lassen) nicht wirklich an die Klasse von "die Neuen Pforten" heranreicht.
Ein netter Kirchen-Thriller, mit einigen Komponenten die besser eine Erklärung erfahren hätten (die Kinder denen Alex in der Wohnung sowie auf dem Friedhof begegnet), einer recht voraussehbaren Story aber auch einiger Spannung und gehaltvollen Charakteren...
Wer "Stigmata" oder "die Neun Pforten" mochte dem wird auch Sin Eater gefallen - auch wenn Sin Eater (nicht vom deutschen Titel abschrecken lassen) nicht wirklich an die Klasse von "die Neuen Pforten" heranreicht.
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