Solaris | Originaltitel: Solaris | Produktion: USA 2002 | Dauer: 98 Minuten | Besucher: 8342
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 06.03.2003 | Starttermin, International (Produktionsland): 27.11.2002
Genres: Sci-Fi, Remake
Bewertungen: KeyzerSoze: 9.0 | Kai: 9.0 | Sebi: 9.0 | cooltommy: 8.5 | Paxton: 8.0 | Lotta: 8.0 | willtippin: 7.5 | tuennes: 7.5 | Gawain: 6.0 | DejaVu: 4.5 | storm: 4.0 | ti-do: 3.5 | Sebenika: 2.0 | Mrs Freeze: 1.0
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 6.25 (14)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Der Film ist das Remake des Klassikers von 1972. Dr. Chris Kelvin (George Clooney) fliegt nach dem Hilferuf seines Freundes Gibarian (Ulrich Tuktur) zur Raumstation Prometheus um den Besatzungsmitgliedern zu helfen zur Erde zurückzukehren. Die Prometheus soll einen Planeten mit dem Namen Solaris erforschen. Als Dr. Kelvin auf der Station eintrifft muß er zunächst feststellen, daß Gibarian Selbstmord begangen hat und sich die restlichen Besatzungsmitglieder Snow (Jeremy Davies) und Helen Gordon (Viola Davis) recht merkwürdig verhalten. Nachdem sich Kelvin zum Schlafen hinlegt wird er selbst in den Bann von Solaris, augenscheinlich der Verursacher des seltsamen Verhaltens der Crew, gezogen. Er träumt von seiner Frau Khari (Natascha McElhone) die vor einigen Jahren auf der Erde Selbstmord beging. Doch Kelvin träumt nicht nur von seiner Frau, nein plötzlich ist sie auch real vorhanden, ein scheinbares Wesen aus Fleisch und Blut...
Solaris ist kein Film für Actionliebhaber, er besticht vielmehr durch seine Ruhe und Gelassenheit. An vielen Stellen sind Paralellen zu "2001" zu sehen, wenn auch der Film insgesamt etwas gestraffter wirkt. Besonders begeistern konnte mich die fantastische Besetzung des Films, die wirklich gelungenen Ansichten der Raumstation (kein Render Kitsch á la Star Trek oder Episode 1-3, sondern äußerst ästhetische Bauten im Stil von Alien, nur Heller und weniger Furcht einflössent), die wunderbar unaufdringliche Musik sowie allen voran die Kameraführung. Kamerabewegungen mit extremer Unschärfe die sich nur äußerst langsam auflöst, lange Szenen ohne Schnitte und die meist Extremen Großaufnahmen des Protagonisten schaffen eine wunderbare eigene Atmosphäre.
Neben den rein visuellen und musikalischen Eindrücken des Films bleibt auch die Story haften über deren wahre Intention man sich streiten kann: was will der Film (bzw. das Buch von Stanislaw Lem) wirklich sagen?
Solaris ist kein Film für Actionliebhaber, er besticht vielmehr durch seine Ruhe und Gelassenheit. An vielen Stellen sind Paralellen zu "2001" zu sehen, wenn auch der Film insgesamt etwas gestraffter wirkt. Besonders begeistern konnte mich die fantastische Besetzung des Films, die wirklich gelungenen Ansichten der Raumstation (kein Render Kitsch á la Star Trek oder Episode 1-3, sondern äußerst ästhetische Bauten im Stil von Alien, nur Heller und weniger Furcht einflössent), die wunderbar unaufdringliche Musik sowie allen voran die Kameraführung. Kamerabewegungen mit extremer Unschärfe die sich nur äußerst langsam auflöst, lange Szenen ohne Schnitte und die meist Extremen Großaufnahmen des Protagonisten schaffen eine wunderbare eigene Atmosphäre.
Neben den rein visuellen und musikalischen Eindrücken des Films bleibt auch die Story haften über deren wahre Intention man sich streiten kann: was will der Film (bzw. das Buch von Stanislaw Lem) wirklich sagen?
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