Autor: Sebi | 19.12.2001 - 02:06:06
Kritik
gut war: schlecht war:
  • gute Effekte
  • gute Musik
  • teilweise wird etwas lapidar mit der Zeitreisen Problematik umgesprungen


  • die Story:

    Wir schreiben das Jahr 2029, das riesige neurale Computernetz Skynet ist dabei die Menschheit auszurotten. Doch Diese wehrt sich unter der Führung von John Connor und versucht Skynet verzweifelt Einhalt zu gebieten. Da Skynet es nicht schafft die Menschheit zu besiegen, schickt es eine seiner menschenähnlichen beinahe unbesiegbaren Kampfmaschinen, einen Terminator T800, zurück durch die Zeit ins Jahr 1984, um John Connors Mutter, Sarah Connor (Lisa Hamilton), zu töten. Doch die menschliche Resistanze schickt einen Beschützer und der Terminator versagt. ( Siehe "The Terminator" )
    11 Jahre später, Skynet versucht es wieder und schickt einen neu entwickelten Prototypen, den noch stärkeren T1000 (Robert Patrick), um John Connor (Edward Furlong ), als 10 jährigen Jungen, direkt zu töten. Doch auch dieses mal schickt die Resistanze einen Helfer, einen umprogrammierten T800 (Arnold Schwarzenegger). Ein Wettlauf beginnt, den die Zukunft der Menschheit liegt in diesem Jungen und scheint mehr als duster, oder lässt sich sie doch ändern?.......

    die Kritik:

    Anmerkung: Dieser Kritik liegt die Director's Cut Fassung zugrunde.

    Terminator 2 ist eine mehr als gelungene Fortsetzung des düsteren "The Terminator" aus dem Jahre 1984, ohne jedoch ganz so "Endzeit lastig" zu wirken und machte Arnold Schwarzenegger endgültig zum Superstar.
    Auch wenn in heutigen Tagen Morphing Effekte zum Repertoire jedes 3DStudio Kiddies gehören, war es 1991 spektakulär, als sich der T1000 durch ein Gitter morphte und dieser Film aus technischer Sicht somit eine Sensation. Doch überzeugt dieser Film mit weit mehr als Special Effects und plumper Action. Erzählt wird die Geschichte einiger Weniger, auf deren Schultern die Zukunft der ganzen Welt lastet. Trotz Endzeitstimmung und der scheinbaren Unbesiegbarkeit des T1000 hat der Film einen positiven Touch, "wir sind unseres eigenen Glückes Schmid", dieser Satz begleitet einem bis zum furiosem Ende und darüber hinaus. Auch erzählt dieser Film, wenn auch hinter jeder Menge Action versteckt und "nicht ganz" so detailliert wie z.B. "A.I.", den Werdegang einer Maschine, die versucht Menschlichkeit zu erfahren, aber einsieht, dass sie trotz des menschengleichen Aussehens nie menschlich sein kann.
    Ein wirklich empfehlenswerter Film, auch für nicht "Arnie" Fans. Science-Fiction Action mit Hintergedanken.

    Zum Schluss noch alle Erweiterungen (soweit bemerkt) zur Original Fassung: (Vorsicht Spoiler!)
  • Beim ersten "Besuch" des Zuschauers bei Sarah Connor hat diese eine drogenbedingte Vision von Kyle Reese, der sie vor einer neuen Bedrohung für John warnt. Danach rennt sie (im Traum) durch das Irrenhaus und landet nach einer Tür vor dem Spielplatz aus dem Intro (vor der Katastrophe).
  • Danach sieht man eine Sequenz von Cyberdyne Systems und beobachtet Miles Bennett Dyson wie er die alten Terminatorteile (vom zerstörten Terminator aus dem erstem Teil) ansieht.
  • Nach dem Befreien Sarah Connors durch John und den T800 und deren anschliessender Flucht, erfolgt ein längeres Gespräch in der Garage, in der man sich die Nacht über versteckt. Es geht um die Blockade, die Skynet allen Terminatoren auf Aussenmission einsetzt und sie somit ihrer Lernfähigkeit beraubt. Die Blockade wird entfernt , aber Sarah ist hin und hergerissen den Terminator in diesem wehrlosen Moment zu zerstören, da sie immer noch Angst vor ihm hat.
  • Man sieht Dyson, wie er verbissen zuhause an einem sensationellen Computerchip arbeitet und sich von seiner Familie dazu überreden lässt in den Wildwasserpark zu gehen.
  • Als sich die drei Flüchtlinge Waffen besorgen erfolgt erst ein Gespräch Johns mit dem Terminator über das Lächeln und Menschlichsein. Später beim sichten der Waffen im Keller in der Wüste reden beide über die menschliche Angst vor dem Tode (und der T800 lächelt das erste mal beim Anblick der Minigun).
  • Als Dyson und der Rest das Cyberdyne Labor verwüsten, sieht man in einer Sequenz, wie Dyson seinen Prozessor Prototyp eigenhändig zerstört.
  • Kurz vor dem Showdown bekommt der T1000 Störungen, seine Imitation ist nicht mehr ganz perfekt, dies verrät auch die falsche Sarah Connor am Schluss.


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