The Astronaut's Wife - Das Böse hat ein neues Gesicht | Originaltitel: The Astronaut's Wife | Produktion: USA 1999 | Dauer: 104 Minuten | Besucher: 7345
Genres: Sci-Fi, Mysterie, Thriller, Psycho, Drama
Bewertungen: willtippin: 8.5 | cengus: 8.5 | Sebi: 6.5 | ZONNEY: 6.0 | Paxton: 5.0
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 6.9 (5)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Während die beiden Astronauten Spencer Armacost (Johnny Depp) und Alex Streck (Nick Cassavetes) im Weltall einen Satelliten reparieren, kommt es plötzlich zu einer Explosion, und für zwei Minuten bricht der Funkkontakt zu ihnen ab. Niemand weiß genau, was in diesen zwei Minuten passiert ist, und zurück auf der Erde will Spencer mit seiner Frau Jillian (Charlize Theron) auch nicht darüber reden. Natalie (Donna Murphy), der Frau von Alex, ergeht es ebenso: Auch ihr Mann schweigt sich darüber aus. Als Alex dann auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, Natalie sich umbringt und Spencer immer seltsamer wird, wächst in Jillian zunehmend Besorgnis, und sie will unbedingt herausfinden, was in den zwei Minuten im Weltall mit ihrem Mann geschehen ist. Sherman Reese (Joe Morton), ein nach dem Zwischenfall im All gefeuerter NASA-Mitarbeiter, scheint ihr weiterhelfen zu können. Er besitzt Tonbandaufnahmen der verlorenen zwei Minuten und hat herausgefunden, dass Natalie mit Zwillingen schwanger war - genau wie es Jillian zurzeit ist...
"The Astronaut's Wife" ist ein hervorragender Science-Fiction-Mystery-Thriller, der bewusst auf den übermäßigen Einsatz von Spezialeffekten verzichtet und sich stattdessen ganz auf seine Hauptfigur und deren Psyche konzentriert. Wie der Titel schon vermuten lässt, steht hier Jillian, die "Frau des Astronauten", im Mittelpunkt. Verkörpert wird sie von Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ("Gottes Werk und Teufels Beitrag", "Im Auftrag des Teufels"), die es problemlos schafft, den ganzen Film zu tragen. Die aufkommende Angst und zunehmende Verzweiflung von Jillian stellt sie wirklich eindrucksvoll dar, und sie versteht es hervorragend, dem Zuschauer die sich langsam einschleichende Entfremdung zu vermitteln, die die Figur gegenüber ihrem Partner empfindet.
Auch ansonsten überzeugt der Film von Anfang an durch eine subtil bedrohliche Atmosphäre, erstklassige Kameraarbeit, eine ruhige aber sehr vereinnahmende Inszenierung und vor allem durch gut platzierte Schockmomente und die wirklich herausragenden Leistungen der Schauspieler. Johnny Depp ("From Hell", "Sleepy Hollow") spielt den immer kühler werdenden Spencer mit einer brillant minimalistischen Mimik und lässt permanent etwas Verhängnisvolles erahnen, und auch Clea DuVall ("Faculty") und besonders Donna Murphy ("Star Trek - Der Aufstand", "Spider-Man 2") gefallen in ihren Rollen. Und genau wie Jillian fragt sich auch der Zuschauer, "Was ist passiert?" in diesen zwei Minuten, wodurch der Film gerade in der ersten Hälfte einen Großteil seiner Spannung gewinnt. Die "Auflösung" wird dann vielleicht nicht jeden zufrieden stellen, fügt sich aber passend in das Gesamtbild des Films und wartet mit einer netten und unerwarteten Schlusspointe auf.
Wer Serien wie "Outer Limits - Die unbekannte Dimension" oder "Akte X" mochte und sich für atmosphärische und unkonventionelle Science-Fiction-Mystery-Thriller mit dem Schwerpunkt auf der psychologischen Betrachtung der Figuren begeistern kann, der sollte sich "The Astronaut's Wife" unbedingt mal anschauen...
"The Astronaut's Wife" ist ein hervorragender Science-Fiction-Mystery-Thriller, der bewusst auf den übermäßigen Einsatz von Spezialeffekten verzichtet und sich stattdessen ganz auf seine Hauptfigur und deren Psyche konzentriert. Wie der Titel schon vermuten lässt, steht hier Jillian, die "Frau des Astronauten", im Mittelpunkt. Verkörpert wird sie von Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ("Gottes Werk und Teufels Beitrag", "Im Auftrag des Teufels"), die es problemlos schafft, den ganzen Film zu tragen. Die aufkommende Angst und zunehmende Verzweiflung von Jillian stellt sie wirklich eindrucksvoll dar, und sie versteht es hervorragend, dem Zuschauer die sich langsam einschleichende Entfremdung zu vermitteln, die die Figur gegenüber ihrem Partner empfindet.
Auch ansonsten überzeugt der Film von Anfang an durch eine subtil bedrohliche Atmosphäre, erstklassige Kameraarbeit, eine ruhige aber sehr vereinnahmende Inszenierung und vor allem durch gut platzierte Schockmomente und die wirklich herausragenden Leistungen der Schauspieler. Johnny Depp ("From Hell", "Sleepy Hollow") spielt den immer kühler werdenden Spencer mit einer brillant minimalistischen Mimik und lässt permanent etwas Verhängnisvolles erahnen, und auch Clea DuVall ("Faculty") und besonders Donna Murphy ("Star Trek - Der Aufstand", "Spider-Man 2") gefallen in ihren Rollen. Und genau wie Jillian fragt sich auch der Zuschauer, "Was ist passiert?" in diesen zwei Minuten, wodurch der Film gerade in der ersten Hälfte einen Großteil seiner Spannung gewinnt. Die "Auflösung" wird dann vielleicht nicht jeden zufrieden stellen, fügt sich aber passend in das Gesamtbild des Films und wartet mit einer netten und unerwarteten Schlusspointe auf.
Wer Serien wie "Outer Limits - Die unbekannte Dimension" oder "Akte X" mochte und sich für atmosphärische und unkonventionelle Science-Fiction-Mystery-Thriller mit dem Schwerpunkt auf der psychologischen Betrachtung der Figuren begeistern kann, der sollte sich "The Astronaut's Wife" unbedingt mal anschauen...
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