There Will Be Blood | Originaltitel: There Will Be Blood | Produktion: USA 2007 | Dauer: 158 Minuten | Besucher: 9424
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 14.02.2008
Genres: Drama
Bewertungen: willtippin: 9.5 | chifan: 8.0 | Sebenika: 7.5
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) hat sich im amerikanischen Westen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem ebenso erfolgreichen wie skrupellosen Geschäftsmann entwickelt. Seine Ölquellen haben ihm eine Menge Geld eingebracht, und er ist stets bemüht, seinen Reichtum zu vergrößern. Als eines Tages ein Junge zu Plainview kommt und ihm offenbart, dass sich unter dem Grundbesitz seiner Eltern ein riesiges Vorkommen des "schwarzen Goldes" befindet, wittert der Öl-Magnat die große Chance und kauft das Land. Der fanatische Priester Eli Sunday (Paul Dano) steht Plainviews Vorhaben jedoch sehr skeptisch gegenüber und befürchtet großes Unheil für die Gemeinde. Als es dann bei den Bohrarbeiten zu einem folgenschweren Unfall kommt, sieht der Geistliche seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt...
"There Will Be Blood" zählt zu jenen Filmen, die einen mit ihrer erzählerischen Wucht geradezu umhauen. In den ersten 15 Minuten fällt kein einziges Wort, man sieht nur, wie Plainview - trotz eines gebrochenen Beines - mit einer fast schon beängstigenden Besessenheit und Willensstärke in einem Schacht nach Gold gräbt und dabei zufällig auf Öl stößt. Schon gleich in dieser Anfangsszene wird eines ganz deutlich: Dieser Mann besitzt eine Entschlossenheit, die ihm keiner austreiben kann. Und obwohl Daniel Plainview als rücksichtsloser und egoistischer Geschäftsmann charakterisiert wird - und somit auf den Zuschauer recht unsympathisch wirkt -, geht von der Figur gleichzeitig eine ungeheure Faszination aus. Dass diese Mischung funktioniert, ist vor allem einem überragend spielenden Daniel Day-Lewis zu verdanken, der für seine Rolle des obsessiven Öl-Magnaten seinen zweiten Oscar erhielt.
Wer epische, ruhig erzählte Dramen mag, die sich viel Zeit für die Skizzierung der Psyche ihrer Hauptfigur lassen, dem wird "There Will Be Blood" sicher gefallen. Für mich der beste Film dieses Genres aus dem Kinojahr 2008.
"There Will Be Blood" zählt zu jenen Filmen, die einen mit ihrer erzählerischen Wucht geradezu umhauen. In den ersten 15 Minuten fällt kein einziges Wort, man sieht nur, wie Plainview - trotz eines gebrochenen Beines - mit einer fast schon beängstigenden Besessenheit und Willensstärke in einem Schacht nach Gold gräbt und dabei zufällig auf Öl stößt. Schon gleich in dieser Anfangsszene wird eines ganz deutlich: Dieser Mann besitzt eine Entschlossenheit, die ihm keiner austreiben kann. Und obwohl Daniel Plainview als rücksichtsloser und egoistischer Geschäftsmann charakterisiert wird - und somit auf den Zuschauer recht unsympathisch wirkt -, geht von der Figur gleichzeitig eine ungeheure Faszination aus. Dass diese Mischung funktioniert, ist vor allem einem überragend spielenden Daniel Day-Lewis zu verdanken, der für seine Rolle des obsessiven Öl-Magnaten seinen zweiten Oscar erhielt.
Wer epische, ruhig erzählte Dramen mag, die sich viel Zeit für die Skizzierung der Psyche ihrer Hauptfigur lassen, dem wird "There Will Be Blood" sicher gefallen. Für mich der beste Film dieses Genres aus dem Kinojahr 2008.
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