Autor: Ladady | 31.05.2004 - 16:57:56
Kurzkritik
die story wurde an die klassischen sagen also den guten alten homer nur "angelehnt". es fehlen meiner meinung nach wichtige elemente wie zb KASSANDRA. diese frau ist für die handlung keinesfalls so unerheblich, dass man sie einfach unter den tisch fallen lassen kann!

dann die götter: sie greifen laut sage sehr deutlich in den krieg ein und mischen kräftig mit. manche helfen zu den trojanern, andere zu den griechen. mit den heutigen technischen hilfsmitteln wären da gute bilder machbar gewesen, die auch deutlich gemacht hätten, warum manche kämpfer eben besser waren als andere. und vor allem: wie der krieg letztendlich entschieden wurde. laut homer wegen der eingabe der göttin pallas athene in ihren liebling odysseus.

zu brad pitt: er ist wirklich ein fescher mann mit ausstrahlung und charisma. aber ich stelle mir unter dem helden achilles einen anderen typen vor. einen, dem sich der ehrgeiz ins gesicht gefressen hat und dementsprechend wilder dreinschaut.

es gibt in der heutigen zeit sicher genug schauspieler, die auch die körperlichen voraussetzungen besser erfüllt hätten, ohne dass man ein "bein-double" verwenden hätte müssen.

ganz allgemein: der film kam nie so richtig ins laufen. es schleppte sich mehr dahin. die musik war eine kopie des films "gladiator" und monotonisierte ebenfalls.

fazit: kein bleibender eindruck. für die heutigen möglichkeiten war dieses äusserst interessante thema wohl eine zu grosse herausforderung.


weiter zur Übersichtsseite von Troja



2000 - 2009 kinokai.de | Impressum | Nutzungshinweise | Kontakt | Druckansicht | 9044626 Besucher seit dem 17.12.2001 PAGERANK-SERVICE
Linktipps: vs-kinos.de
31.07.2010 - 16:10:24 - kinokai.de | http://www.kinokai.de | webmaster@kinokai.de
URL: http://www.kinokai.de/troja-kritik.189.4597.php
 
Passwort vergessen? | Noch nicht angemeldet?