Van Helsing | Originaltitel: Van Helsing | Produktion: USA 2004 | Dauer: 145 Minuten | Besucher: 52342
Starttermin: Starttermin, Deutschland: 06.05.2004 | Starttermin, International (Produktionsland): 05.05.2004
Genres: Horror, Action, Abenteuer, Fantasy
Bewertungen: Van Helsing: 10.0 | cengus: 9.0 | Paxton: 8.0 | Cathrine: 7.5 | Kathybabe: 7.0 | Kai: 7.0 | Anaijavi: 7.0 | Mori: 6.5 | storm: 6.0 | ZONNEY: 6.0 | cooltommy: 6.0 | Sebi: 5.0 | tuennes: 4.0 | willtippin: 2.5 | Sven G.: 2.0
Bewertungsübersicht:
Gesamteindruck: 6.23 (15); Action: 8.06 (9); Anspruch: 3.56 (8); Erotik: 3.63 (8); Humor: 5.94 (9); Musik: 6.61 (9); Unterhaltung: 6.39 (9)
| Cast: | Crew: | |||||||||||||||||||||||
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Kurzkritik
Die Ähnlichkeiten von "Van Helsing" mit der Kinogurke "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" ist fatal. 'Aufgeblasener Schund' trifft es für mich am besten. Und so ziemlich alles erinnert irgendwie an andere Filme, wo es schonmal besser gemacht wurde.
Bei den Darstellern bin ich nicht so unbarmherzig: Hugh Jackman ist einfach ein geiler Typ. Kate Beckinsale ist eine heiße Schnecke, sollte aber dringend ihre Rollenwahl überdenken. ("Laurel Canyon" kann man getrost als Ausreißer werten.) Aber Richard Roxburgh war wirklich Gary Oldman für Arme. Der soll ein Theaterdarsteller sein?
Das Schlimme an dem Film war für mich, dass Sommers einfach das Wechselspiel zwischen Langsamkeit und Geschwindigkeit nicht beherrscht, das letztlich die Spannung erzeugt. Das Potenzial, das nach meiner Meinung die Geschichte durchaus hatte, wurde einfach verschenkt. Ärgerlich sind auch die zahlreichen Computereffekte, die die Kulissen einfach unwirklich, unscharf, dunkel, verregnet und vor allem künstlich wirken lassen. Ist denn in den letzten Jahren kein Fortschritt in der Technik erreicht worden? Das Wasser des Flusses sieht ja immer noch genau so beschissen aus, wie in der "Mumie II".
Was für mich aber fest steht, ist, dass der Film sein Publikum finden wird. Die Werbekampagne ist groß genug, und somit werden sich sicher jede Menge Teenager finden, die meinen, dass ist der großartigste Film aller Zeiten. Wenn man sich die Bewertungen in der IMDB genauer anschaut, sieht man, dass in den USA genau dieses passiert ist. Alle außer den jungen Jungs bewerten den Film nämlich schlecht.
Bei den Darstellern bin ich nicht so unbarmherzig: Hugh Jackman ist einfach ein geiler Typ. Kate Beckinsale ist eine heiße Schnecke, sollte aber dringend ihre Rollenwahl überdenken. ("Laurel Canyon" kann man getrost als Ausreißer werten.) Aber Richard Roxburgh war wirklich Gary Oldman für Arme. Der soll ein Theaterdarsteller sein?
Das Schlimme an dem Film war für mich, dass Sommers einfach das Wechselspiel zwischen Langsamkeit und Geschwindigkeit nicht beherrscht, das letztlich die Spannung erzeugt. Das Potenzial, das nach meiner Meinung die Geschichte durchaus hatte, wurde einfach verschenkt. Ärgerlich sind auch die zahlreichen Computereffekte, die die Kulissen einfach unwirklich, unscharf, dunkel, verregnet und vor allem künstlich wirken lassen. Ist denn in den letzten Jahren kein Fortschritt in der Technik erreicht worden? Das Wasser des Flusses sieht ja immer noch genau so beschissen aus, wie in der "Mumie II".
Was für mich aber fest steht, ist, dass der Film sein Publikum finden wird. Die Werbekampagne ist groß genug, und somit werden sich sicher jede Menge Teenager finden, die meinen, dass ist der großartigste Film aller Zeiten. Wenn man sich die Bewertungen in der IMDB genauer anschaut, sieht man, dass in den USA genau dieses passiert ist. Alle außer den jungen Jungs bewerten den Film nämlich schlecht.
Kritik
| gut war: | schlecht war: |
| -Hugh Jackman | -Mäßige bis peinliche CGI Effekte -Alberne Bösewichte -Kein Spannungsbogen |
die Story:
Van Helsing, selbst von Menschen aus Furcht gemieden, verdient sich als Monsterjäger. Graf Dracula, übelster von allen, ist nun an der Reihe seine Armbrust zu spüren!
die Kritik:
Je interessierter die Erwartung ist je bitterer kann sich Enttäuschung werfen - Van Helsing ist so ein Fall, einer der ganz tierischen Sorte.
Dabei ließ allein schon der Titel auf tolles schließen hätte man ihn, wenigsten zum Teil, an seine literarische Vorlage gebunden.
Wurde er aber nicht, dafür geht Herr Hellsing neue Wege!
Als Vampirjäger outet er sich nicht, nein, damit gibt er sich erst gar nicht zufrieden. Er wetzt hinter allem her was sich Werwolf oder Hyde schimpft und sonst alles was der zivilisierten Menschheit als Plagegeist erscheinen möge.
Van Helsing ist ein klassischer Effektfilm der unverdrossen auf den Pfaden des Marvel Universums wandelt.
Das gerade in diesem Metier flache Geschichten auf schicke Tricktechnik stoßen ist hinlänglich bekannt, nicht aber das auch noch letzteres versagt.
Von annehmbar bis peinlich reicht die Bandbreite. So mies animierte Harpienweiber gab es bislang noch nicht zu sehen. Übertrumpft werden sie nur von Papa Drakulas Sprößlingen, den flatternden Gremlins auf LSD, bevor sie, wie es sich gehört, furios zerplatzen dürfen. Ekel geschweige denn Horror will da nicht aufkommen, vielmehr mitleidiges Kopfschütteln für das C-Klassige Drehbuchautoren- und CGI Team.
Aber keine Bange, schlimmer gehts immer!
Das Kate Beckingsale lecker aussieht ist klar - und Verständniss bietet sich jederman(n) der um ein Date antritt. Doch entrüstet wird man die Nummer zurück ziehen (unter der sie einen anrufen könnte) schaut man ihr zu was sie treiben darf.
Da löst sie etwa den vom Werwolffluch verteufelten Bruder aus sperrigsten Fesseln nur um Sekunden später festzustellen >>Ach wie? So was dummes, ich habe zwar vorher schon gewusst das er mich jetzt zerfleischen wird,... aber er ist doch mein Brüdleherzelchen,... Na dann schrei ich jetzt mal um Hilfe!
Spannungsbogen? Dramaturgie? Charaktertiefe?
Van Helsing kommt mit einer Vielzahl an peinlichen Schwächen daher wie sie mir selten untergekommenen ist.
Ein Film dessen Rohstoffe zur Herstellung umsonst in die Umwelt gepustet wurden um die Ozonschicht unseres schönen noch halbwegs blauen Planeten nur noch mehr in ein Haufen Asche zu verwandeln - genau so wie die Viecher die Herr Hellsing, Dank seines miesen "Q"-Verschnitts, ins Jenseits zerballert.
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